Lars Harms des SSW posiert schräg, lachend für die Kamera. Pressemitteilung 11.07.2016, 12:27

Wir werden nicht zulassen, dass weite Teile des Nordens abgehängt werden

Zum Bahnverkehrskonzept des Verkehrsexperten Thomas Siefer (Bericht in den heutigen Ausgaben des SHZ) erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Eine Schließung der Haltestationen Tarp, Jübek, Schleswig, Owschlag und Nortorf  ist mit dem SSW nicht zu machen. Denn sie würde die Abkopplung weiter Teile der Region bedeuten.

Die Verlagerung von Verkehren auf die Bahnlinie Hamburg-Flensburg würde zudem Verkehre auf der Marschbahn gefährden, die Anbindung von Husum, Heide und Itzehoe würde sich maßgeblich verschlechtern. Berufspendler, Schüler, Auszubildende, Studierende und Touristen blieben wortwörtlich auf der Strecke.

Es macht schlicht keinen Sinn, die Bahnstrecke Flensburg-Niebüll zu reaktivieren, denn hier fährt bereits eine gut funktionierende Buslinie.  Zudem führt die alte Bahntrasse mittlerweile an etlichen Wohnhäusern vorbei, in denen sich die Wohnqualität deutlich verschlechtern würde. Auch davor müssen wir die Menschen schützen.

Auch finanziell dürfte die Reaktivierung der Bahnstrecke ein Kraftakt sondergleichen werden. Dieses Geld wäre besser in den Ausbau der Marschbahn angelegt. 

Pressekontakt

Für Fragen steht Ihnen der gemeinsame Pressesprecher des Landesverbands und der Landtagsfraktion zur Verfügung.

SSW-Pressesprecher Per Dittrich

Der Pressekontakt des SSW Per Dittrich im Portrait.
Landeshaus, Kiel
Tel. 0431 9881383
Mobil:
01520 1612276
Düsternbrooker Weg 70
D-24105 Kiel
Download von Pressebildern auf ssw.de