Pressemitteilung · 15.05.2003 Alle Beteiligten müssen an einem Strang ziehen, um den Standort Motorola langfristig in der Region zu halten

Die SSW-Landtagsabgeordneten Anke Spoorendonk, Lars Harms und Silke Hinrichsen sowie der Vorsitzende der Flensburger SSW-Ratfraktion Gerhard Maas zeigten sich nach einem Informationsbesuch bei Motorola Flensburg beeindruckt von den Anstrengungen der Beschäftigten und der Geschäftsleitung, den Standort langfristig in der Region zu halten. Nach einem Rundgang im Betrieb wurden die SSW-Politiker vom Betriebsratsvorsitzenden Dieter Neugebauer und Personalchef Hansjörg Beger über die aktuelle Situation von Motorola Flensburg informiert. Seit dem weltweiten Einbruch des Handy-Marktes habe das Unternehmen mit vielfältigen Änderungen der Arbeits- und Produktionsbedingungen reagieren müssen. Dabei lobten Betriebsrat und Geschäftsleitung die „tolle Leistung“ der Mitarbeiter, die sich bei dem notwendigen Umstellungsprozess als sehr flexibel erwiesen hätten.
SSW-Fraktionschefin Anke Spoorendonk verwies auf die besondere Bedeutung des Unternehmens, an dem fast 2.000 Arbeitsplätze hingen. Aus Sicht des SSW habe die Konzernleitung in Amerika wegen der vielen öffentlichen Investitionen in den Flensburger Standort eine besondere Verpflichtung für den Fortbestand des Unternehmens: „Wir konnten uns davon überzeugen, dass die Beschäftigen und die Flensburger Leitung alles unternehmen, um Motorola Flensburg zukunftsfest zu machen. Eine Senkung der Kosten pro Handy um Zweidrittel fordert den Beschäftigen alles ab. Dazu sind die Ideen zur Entwicklung von eigenen auf den europäischen Markt zugeschnitten Handys aus unserer Sicht wirklich überlegenswert,“ so Anke Spoorendonk. Die SSW-Politiker sicherten den Motorola-Vertretern jedwede Unterstützung zu, auch wenn es um Fördermittel zur technologischen Weiterentwicklung des Unternehmens gehe: „Alle Beteiligten müssen an einem Strang ziehen, um die Arbeitsplätze langfristig zu sichern!“

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 23.04.2024 Aidshilfen in Gefahr

Die Aidshilfen in Schleswig-Holstein drohen auszubluten. Zu dieser Einschätzung gelangt der sozial- und gesundheitspolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer, nach Auswertung einer kleinen Anfrage an die Landesregierung (Drucksache 20/2045).

Weiterlesen

Pressemitteilung · Sybilla Nitsch · 10.04.2024 Ein Sargnagel für die Verkehrswende

"Jede zehnte Bahn in Schleswig-Holstein soll wegfallen", berichtet der SHZ am 9. April. Demnach plane die Landesregierung zum Fahrplanwechsel im Dezember eine drastische Verringerung des regionalen Zug-Angebots. Hierzu erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 27.03.2024 Cannabis-Prävention hinkt dem Gesetz hinterher

Sind die Präventionsangebote in Schleswig-Holstein gut genug aufgestellt, um auf die Cannabis-Legalisierung zu reagieren? Das wollten wir von der Landesregierung im Rahmen einer Kleinen Anfrage erfahren. Die Antworten sind alarmierend. Dazu erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen