Pressemitteilung · 28.06.2017 Danke Anke!

Zum Ausscheiden Anke Spoorendonks aus dem Ministeramt für Justiz, Kultur und Europa erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Eine moderne Kulturpolitik, die alle Menschen mitnimmt. Ein humaner Strafvollzug, der auch die Familien und vor allem Opfer nicht aus dem Blick lässt. Ein Denkmalschutzgesetz, das den Namen verdient. Eine vertrauensvolle europäische Zusammenarbeit, nicht zuletzt über die deutsch-dänische Grenze hinweg. Anwältin der einst von Sparmaßnahmen gebeutelten Bibliotheken im Land. 

Für all dies und vieles mehr steht Anke Spoorendonk, die erste SSW-Ministerin in der Landesgeschichte. Die vielen aufrichtigen und rührenden Danksagungen, die uns’ Anke in diesen Tagen auf allen Kanälen erhält, machen es deutlich: Ob als langjährige SSW-Landtagsabgeordnete oder zuletzt als Ministerin - Anke Spoorendonk war und ist eine Ausnahmepolitikerin. Eine, der die Menschen vertrauen und sich anvertrauen; weil sie zuhört, und weil ihr politischer Kompass von Offenherzigkeit und Volksnähe geprägt ist. 

Als Ministerin wurde ihr das gelegentlich zum Nachteil. Etwa wenn ihr aufrichtiger Anspruch, Parlamentarier auch in Krisenzeiten zeitnah über Entwicklungsstände zu informieren, bösartig als Salamitaktik ausgelegt wurde. Oder wenn Erlässe – zu denen selbst Grußworte zählen – zu schicksalsschwangeren Staatsakten heraufskandalisiert wurden. 

Doch Anke Spoorendonk war noch nie daran interessiert, den leichteren Weg zu gehen, wenn es einen richtigeren gab. Deshalb kann sie heute mit aufrichtigem Stolz auf ihr politisches Erbe zurück blicken – und wir mit ihr. 

Ich spreche gewiss für den gesamten SSW und sicherlich auch für viele, viele andere Menschen im Land, wenn ich von Herzen sage: 

Danke Anke! 

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