Pressemitteilung · 31.07.2013 Neubau muss auch den Schienenverkehr berücksichtigen

Zur Diskussion um die Rader Hochbrücke erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms: 

 


 

Eine zügige Stabilisierung der Betonpfeiler der Rader Hochbrücke hat ohne Zweifel höchste Priorität, damit der Verkehr über den Nord-Ostsee-Kanal schnellstmöglich wieder uneingeschränkt Rollen kann. Dennoch ist es gut und richtig, dass jetzt fraktionsübergreifend über einen Neubau als Ersatz für das Marode Bauwerk nachgedacht wird. Denn ein Pflaster heilt keine Wunden. Langfristig führt an einem Neubau kein Weg vorbei. 

 

Ob als Brücke oder Untertunnelung ist derzeit nicht die entscheidende Frage. Ich halte beide Varianten für durchaus denkbar. Viel wichtiger ist, dass wir auf eine kombinierte Lösung für Schiene/Straße setzen. Denn auch die Rendsburger Eisenbahn-Hochbrücke wird einem steigenden Güter- und Personenverkehr auf Sicht nicht standhalten können. So droht ein weiterer wichtiger Verkehrsweg zwischen Skandinavien und Deutschland zum Nadelöhr zu werden. Deshalb ist die Forderung von Verkehrsminister Meyer nach einem Neubau durchaus relevant und eben kein Ablenkungsmanöver, wie CDU-Fraktionschef Callsen ihm unterstellt. Wir wollen den Norden schließlich anbinden, nicht abhängen.

 

 

Weitere Artikel

Rede · Sybilla Nitsch · 07.05.2026 Krieg in Nahost trifft auch Schleswig-Holstein

Zum mündlichen Bericht der Landesregierung über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 08.05.2026 Sonntagseinkauf pragmatisch weiterentwickeln

„Statt auf starre Grenzwerte bei Fläche und Einwohnerzahl zu setzen, sollten wir die Sonntagsöffnung personalloser Märkte dort ermöglichen, wo sie dem tatsächlichen Bedarf der Menschen vor Ort entspricht.“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 08.05.2026 Ersatzschulen nicht am ausgestreckten Arm verhungern lassen!

„Während die Sachkosten für die öffentlichen Schulen laufend angepasst werden, bekommen die Ersatzschulen, Schülerkostensätze basierend auf historischen Sachkosten Berechnungen. In einigen Kommunen kommt es zwischen den Sachkostenbeträgen für Schüler einer öffentlichen Schule und Schülern einer Ersatzschule zu einer erheblichen Differenz zu Lasten der Ersatzschulen.“

Weiterlesen