Pressemitteilung · 22.01.2003 Verkauf der Sylter Immobilien bedroht auch die Zukunft der Minderheiten auf der Insel

In einem Kommentar zum geplanten Verkauf von Sylter Immobilien durch die Bundesregierung, sagte der nordfriesische SSW-Abgeordnete Lars Harms:

„Der SSW unterstützt die Kritik der beiden CDU-Politiker Carstensen und Maurus an dem geplanten Verkauf der Sylter Bundeswehrimmobilien auf den freien Markt. Für die Einheimischen bedeutet diese Entscheidung, dass ein Erwerb dieser Immobilien kaum möglich sein wird. Alle wissen, dass die Marktpreise auf Sylt völlig verdorben sind. Für normale Familien sind diese Preise einfach nicht erschwinglich. Es kann nicht angehen, dass die Bundesregierung wegen ein paar Euro-Mehreinnahmen die berechtigten Interessen der Sylter Bürgerinnen und Bürger übergeht. Die Folge dieses Beschlusses wird eine weitere Inselflucht sein. Dies betrifft im übrigen insbesondere auch die Angehörigen der dänischen und der friesischen Minderheit. Die Entscheidung der Bundesregierung bedroht also auch die Zukunft der Minderheiten auf Sylt.“

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