Pressemitteilung · 12.12.2006 Anke Spoorendonk fordert Niro-Petersen zu Verhandlungen mit den Streikenden auf

Die SSW-Abgeordnete Anke Spoorendonk fordert in einem offenen Brief die Leitung der bestreikten Firma Niro-Petersen dazu auf, Verhandlungen mit den Streikenden aufzunehmen.

„Nach drei Wochen Streik ist es an der Zeit, endlich miteinander zu sprechen, um eine Lösung des Konflikts zu finden. Ich habe mich daher in einem offenen Brief an die Leitung der Firma Niro-Petersen gewandt mit der Bitte, doch das Gespräch mit der Streikkommission aufzunehmen. Es wäre im Interesse aller, wenn man sich noch vor Weihnachten zusammensetzt, um die Argumente auszutauschen,“ so Anke Spoorendonk, die sich auch als Vermittlerin in diesem Konflikt anbietet.

Der offene Brief an Frau Birthe Reimer von der Firma Niro-Petersen hat folgenden Wortlaut:

„Sehr geehrte Frau Reimer,
mit großer Enttäuschung habe ich erfahren, dass Sie der Streikkommission auch nach drei Wochen Streik kein Gespräch angeboten haben. Ich würde mich sehr freuen, wenn es noch vor Weihnachten zu Verhandlungen kommt. Gern bin ich bereit mich als Vermittlerin einzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Anke Spoorendonk“

Weitere Artikel

Rede · Christian Dirschauer · 18.06.2026 Gehörlosen Menschen endlich Anerkennung geben!

„Als Minderheitenpartei wissen wir, was es bedeutet, wenn Menschen übersehen werden. Wir wissen, wie wichtig es ist, dass nicht immer nur diejenigen berücksichtigt werden, die ihre Interessen am schrillsten vertreten. Und vielleicht fällt uns deshalb besonders deutlich auf, wenn diejenigen vergessen werden, die keine große Lobby haben. Für mich ist das Gehörlosengeld deshalb weit mehr als eine finanzielle Leistung. Es ist ein Zeichen des Respekts. “

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 19.06.2026 Demokratie weiterentwickeln!

„Es geht es darum, unsere Demokratie zu schützen, zu verbessern, gleichsam weiterzuentwickeln wie zu bewahren.“

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 19.06.2026 Missunde III - Ein peinlicher Verlauf

„Sollte sich erweisen, dass die Missunde III-Fähre nicht dauerhaft betriebsfähig ist für diese Querung an der Schlei, muss für den Übergang die Missunde II eingesetzt, damit dann ein kleinerer, betriebsfähiger und wirtschaftlicher Neubau einer Fähre geplant werden kann. Es braucht dringend einen verlässlichen Plan und es braucht Vertrauen, das wachsen kann.“

Weiterlesen