Pressemitteilung · 10.11.2015 Es ist still geworden in Deutschland

Zum Tod von Altbundeskanzler Helmut Schmidt erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Mit Helmut Schmidt hat uns eine Persönlichkeit verlassen, die so viele Jahrzehnte so viel Raum im politischen und gesellschaftlichen Deutschland eingenommen hat, dass selbst der Abschied kaum in Worte zu fassen ist. 

Für mich war Helmut Schmidt immer DER Bundeskanzler. Ein Ausnahmepolitiker, der wusste, was zu tun ist, der in der Lage war es zu tun und der es tat. Pragmatisch und schnörkellos. Oder wie er selbst sagte: 

„Ich bin ein Pragmatiker. Aber kein theorieloser Pragmatiker. Und schon gar kein wertefreier“. 

Helmut Schmidt war nicht zuletzt ein großer Europäer. Geprägt von den Eindrücken zweier Weltkriege knüpfte er Bande quer durch den Kontinent und trug erheblich dazu bei, den Grundstein für ein friedliches, vereintes Europa zu legen. 

Meine Gedanken sind bei seiner Familie. 

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 30.09.2026 Minderheitenberichte: Jetzt ist der Erhalt auch parlamentarisch festgezurrt

Der Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags hat heute den gemeinsamen Änderungsantrag von SSW, CDU und Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt der kommunalen Minderheitenberichte beschlossen. Damit ist die ursprünglich von der Landesregierung geplante Streichung der Berichtspflicht vom Tisch. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Rede · Christian Dirschauer · 08.10.2026 Kulturelle Vielfalt erhalten!

„Gesellschaftlich gesehen ist die KSK eine bewusste Unterstützung des Kulturbereiches. Die Versicherten bringen die Hälfte der Leistungen selbst auf, die Verwerter tragen mit 30 % bei und der Bund schießt 20 % dazu. Diese Unterstützung könnte ausgeweitet werden: sowohl was die Verwerter angeht, aber eben auch den Bund.“

Weiterlesen

Rede · Dr. Michael Schunck · 08.10.2026 Regionale Schlachtstrukturen sichern – Tiertransporte verkürzen

„Wenn die lokalen Schlachthöfe in der Fläche verschwinden, müssen Schlachttiere zwangsläufig immer längere Wege zurücklegen. Was früher innerhalb eines Landkreises machbar war, wird dann zu einer stundenlangen Tortur für die Schlachttiere quer durch die Republik bis über die europäischen Außengrenzen hinweg. Das ist ökonomisch unsinnig, ökologisch widersinnig und mit unseren ethischen Maßstäben und dem Tierwohl unvereinbar.“

Weiterlesen