Pressemitteilung · 02.02.2010 G8: Das Problem sind nicht die Schulaufgaben sondern die Reform selbst

Zur Ankündigung von Bildungsminister Klug, die G8-Schüler sollten entlastet werden, indem sie an Tagen mit acht Stunden Schulunterricht keine Hausaufgaben mehr bekommen sollen, erklärt die Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Anke Spoorendonk:

"Das Problem der Schülerinnen und Schüler sind nicht ein paar Stunden Schulaufgaben in der Woche, sondern die Überforderung und der Verlust an Freizeit und sozialen Kontakten, die die massive Verdichtung durch das G8 notwendigerweise mit sich bringt. Da die Landesregierung aber an dem falschen Weg G8 festhält, fordern wir alle Gymnasien auf, ihren Spielraum zu nutzen und das G9 wieder einzuführen. Ein neunjähriges Gymnasium mit einigen Stunden Heimarbeit ist immer noch pädagogischer und humaner als ein G8 ohne Hausaufgaben. Die Bildung und das Wohlbefinden unserer Kinder sollte uns wichtiger sein als das Ziel, dass sie ein Jahr früher dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen."

Weitere Artikel

Rede · Christian Dirschauer · 18.06.2026 Gehörlosen Menschen endlich Anerkennung geben!

„Als Minderheitenpartei wissen wir, was es bedeutet, wenn Menschen übersehen werden. Wir wissen, wie wichtig es ist, dass nicht immer nur diejenigen berücksichtigt werden, die ihre Interessen am schrillsten vertreten. Und vielleicht fällt uns deshalb besonders deutlich auf, wenn diejenigen vergessen werden, die keine große Lobby haben. Für mich ist das Gehörlosengeld deshalb weit mehr als eine finanzielle Leistung. Es ist ein Zeichen des Respekts. “

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 19.06.2026 Demokratie weiterentwickeln!

„Es geht es darum, unsere Demokratie zu schützen, zu verbessern, gleichsam weiterzuentwickeln wie zu bewahren.“

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 19.06.2026 Missunde III - Ein peinlicher Verlauf

„Sollte sich erweisen, dass die Missunde III-Fähre nicht dauerhaft betriebsfähig ist für diese Querung an der Schlei, muss für den Übergang die Missunde II eingesetzt, damit dann ein kleinerer, betriebsfähiger und wirtschaftlicher Neubau einer Fähre geplant werden kann. Es braucht dringend einen verlässlichen Plan und es braucht Vertrauen, das wachsen kann.“

Weiterlesen