Pressemitteilung · 19.03.2008 Große Koalition behindert die Windenergie

Der SSW kritisiert, dass die Landesregierung erst 2010 eine neue Regionalplanung für die Windenergie in Angriff nehmen will. „Es kann nicht wahr sein, dass sich vor 2012 nichts in Bezug auf die Ausweisung neuer Windeignungsflächen bewegen soll. Damit gibt die Großen Koalition ihre eigenen Sonntagsreden zur Energiewende und zur Förderung einer neuen Energiewirtschaft der Lächerlichkeit preis“, sagt der die energiepolitische Sprecher der SSW-Landtagsgruppe, Lars Harms.

„Im Wirtschaftsausschuss des Landtages ist heute zum wiederholten Mal kein Beschluss zur Überarbeitung der Höhen- und Abstandsregelungen sowie der Eignungsflächen für Windenergie gefasst worden, obwohl der entsprechende Antrag des SSW seit über 13 Monaten vorliegt.

Die Vertreter der Landesregierung haben mitgeteilt, dass man erst den neuen Landesentwicklungsplan, der gegen Ende 2010 gültig werden wird, abwarten wolle und dass danach die entsprechende Regionalplanung eingeleitet werden soll. Das heißt im Klartext: Bis 2012 besteht weder die Möglichkeit, dass bestehende Flächen neu geschnitten werden, um mehr Anlagen auf bestehenden Flächen zu ermöglichen, noch wird den Gemeinden die Möglichkeit eingeräumt, seinerzeit abgelehnte Windeignungsflächen nachträglich anerkennen zu lassen. Damit wird die Weiterentwicklung der Windenergie behindert und ein prosperierender Wirtschaftszweig von der Großen Koalition ausgebremst“, so Lars Harms.

„Der entsprechende Antrag des SSW (Landtagsdrucksache 16/1223) wurde von der Großen Koalition im Wirtschaftsausschuss wiederholt verschoben. Dieses Nicht-Handeln in einer so wichtigen Frage zeigt wieder einmal: das einzige, was die CDU und die SPD gemeinsam auf die Reihe bringen, ist Stillstand.“


Weitere Artikel

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 21.02.2020 Inklusion an Schulen mit Geduld und Ehrgeiz weiterentwickeln

Wir wollen nicht nur den Anteil der inklusiv beschulten Kinder erhöhen, sondern die Inklusion vor allem auch qualitativ weiterentwickeln. Und weil wir wissen, dass es dabei nicht zuletzt um Ressourcen geht, sind wir natürlich immer bereit, weitere Aufstockungen mitzutragen.

Weiterlesen

Rede · Flemming Meyer · 21.02.2020 Transparenz und Akzeptanz in in Sachen Nitrateintrag schaffen

Das was wir jetzt erleben, ist ein Gezerre um eine Düngeverordnung, das auf Misstrauen und Existenzangst zurück zu führen ist. Damit ist niemandem geholfen. Sowohl im Messverfahren wie auch im -Umfang muss es Verbesserung geben. Nichts destotrotz sehen wir auch die Landwirtschaft in der Verantwortung zur Verbesserung beizutragen.

Weiterlesen

Rede · Lars Harms · 21.02.2020 Wir brauchen Wertschöpfung in der Region

Diese Beteiligungsmöglichkeiten müssen nicht nur für Leute offen sein, die 10.000 Euro anlegen wollen, sondern auch für die, die nur 50 oder 100 Euro überhaben.

Weiterlesen