Pressemitteilung · 08.12.2005 SSW stimmt für höhere Abfallgebühren und fordert neues Konzept

Die SSW-Ratsfraktion wird bei der Ratsversammlung am kommenden Donnerstag einer Erhöhung der Abfallgebühren in Flensburg zustimmen.

„Leider hat das TBZ in den letzten Jahren im Abfallbereich Unterschüsse erwirtschaftet und die Kosten für die Restmüllentsorgung sind gestiegen. Deshalb kommen wir nicht umhin, die Gebühren zu erhöhen, denn die Gemeindeordnung lässt eine andere Lösung nicht zu. Die Defizite dürfen nicht aus dem laufenden Stadthaushalt gedeckt werden und neue externe Kosten müssen in die Gebühren eingerechnet werden. Es gibt zu einer Gebührenerhöhung also keine Alternative“, bedauert der SSW-Fraktionsvorsitzende Gerhard Bethge.

„Die Verwaltung hat uns mehrere Möglichkeiten zur Gebührenerhöhung vorgelegt. Der SSW bevorzugt aber eindeutig die „Variante 1“, die den Bürgern weiterhin den vollen Service bei der Müllabfuhr bietet. Die andere Lösung wäre, die Leistungen zu verringern und die Gebühren möglicherweise etwas weniger zu erhöhen. Dieses kommt für uns nicht in Frage, zumal nicht einmal gesichert ist, dass solche anderen Varianten für die Bürger billiger werden.

Unter allen Umständen erwarten wir, dass die Verwaltung sich anstrengt, um den Flensburgern diese Gebührenerhöhung zu vermitteln. Bei der Zustellung der neuen Gebührenrechnung muss eine für die Bürger verständliche Erklärung beigefügt werden.
Auβerdem fordern wir die Verwaltung auf, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die schnellstmöglich ein alternatives Konzept für die Abfallentsorgung durch das TBZ entwickelt. Sollte sich herausstellen, dass die Müllabfuhr Kostengünstiger zu betreiben ist, dann müssen die Gebühren wieder gesenkt werden“, fordert der neue SSW-Fraktionschef.


Weitere Artikel

Rede · Christian Dirschauer · 18.06.2026 Gehörlosen Menschen endlich Anerkennung geben!

„Als Minderheitenpartei wissen wir, was es bedeutet, wenn Menschen übersehen werden. Wir wissen, wie wichtig es ist, dass nicht immer nur diejenigen berücksichtigt werden, die ihre Interessen am schrillsten vertreten. Und vielleicht fällt uns deshalb besonders deutlich auf, wenn diejenigen vergessen werden, die keine große Lobby haben. Für mich ist das Gehörlosengeld deshalb weit mehr als eine finanzielle Leistung. Es ist ein Zeichen des Respekts. “

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 18.06.2026 Mehr Wohnraum für Schleswig-Holstein

„So entsteht zusätzlicher Wohnraum in einer bestehenden, erprobten Infrastruktur. Das ist von Vorteil für die neuen Bewohner, jedoch vor allem für die Eigentümerinnen und Eigentümer. Das ist auch ein sozialer Ansatz.“

Weiterlesen

Rede · Christian Dirschauer · 18.06.2026 Vertrauen in den Staat stärken!

„Wir sollten es vermeiden, dringend notwendige Investitionen durch vorschnelle rechtliche Auseinandersetzungen auszubremsen.“

Weiterlesen