Pressemitteilung · 09.11.2005 Staatsjagd: Für elitäre Jadgspiele sollte in der modernen Demokratie kein Platz sein

Zur abgeblasenen Staatsjagd des Landesumweltministers von Boetticher erklärt der umweltpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Lars Harms:

„Wenn das Umweltministerium das Ende der Staatsjagd lediglich mit der Bedrohung durch angebliche militante Tierschützer begründet, dann zeigt dieses leider, dass man dort immer noch nichts kapiert hat. Mit dem grundsätzlichen Festhalten an der Staatsjagd setzt Umweltminister von Boetticher die rückwärtsgewandte Politik fort, die er schon mit dem neuen Jagdrecht begonnen hat.

Die Staatsjagd hat eine große Tradition in Fürstenhäusern oder auch in der DDR. In der modernen Demokratie Anno 2005 sollte für solche elitären Jagdspiele aber kein Platz mehr sein. Das Ministerium müsste eigentlich in der Lage sein, eine zeitgemäße Form der Regulierung die Tierbestände im Segeberger Forst zu finden.“

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