Pressemitteilung · 10.02.1999 Strecke Niebüll-Flensburg nicht im Stich lassen

Anläßlich der vom SSW beantragten heutigen Stellungnahme des Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Verkehr im Wirtschaftsausschuß zu der vom Eisenbahn-Bundesamt genehmigten Stillegung der Bahnstrecke zwischen Flensburg und Niebüll, äußerte die SSW Abgeordnete Anke Spoorendonk:

"Für den SSW ist eine Stillegung nicht hinnehmbar. Wir unterstützen ausdrücklich die Bestrebung der Landesregierung, im Sinne des landesweiten Nahverkehrsplans einen "Trassensicherungsvertrag" mit der Bahn abzuschließen. Der SSW erwartet, daß das Ministerium den Vertrag auf den Weg bringt, unabhängig davon, ob es ernst zu nehmende Interessenten für die Benutzung der Strecke gibt oder nicht."

Aus Sicht des SSW wäre es wünschenswert, wenn sich die Landesregierung darüber hinaus bereit erklären würde, knapp 100.000 DM mehr zu zahlen, um die Strecke Niebüll - Flensburg betriebsbereit zu halten. Nur so wäre die Strecke wirklich attraktiv für andere Betreiber, z.B. im Bereich des Güterverkehrs. Dies zeigten die Erfahrungen der "Marschbahn".

"Für den SSW stellt sich weiterhin die Frage, wie mit Hilfe der Bahn eine Entlastung der B199 bewerkstelligt werden kann. Ein Verkehrsaufkommen an Sommer-Wochenenden mit über 40.000 PKW auf dieser Strecke ist kein Pappenstiel, weder für die Menschen vor Ort noch für die Umwelt," so Anke Spoorendonk abschließend.

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Lars Harms · 29.11.2021 Fehmarnbeltquerung: Der Bund hat noch ein Versprechen einzulösen!

Zum heutigen ersten Spatenstich für die Hinterlandanbindung der Fehmarnbeltquerung erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Weiterlesen
Jette Waldinger-Thiering

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 26.11.2021 Wir müssen die politische Bildung auch in der Schule stärken

„Mit einem wahnsinnig guten Gespür für wichtige Themen und aktuelle Entwicklungen bieten Sie unseren jungen Leuten tolle und spannende Formate.“

Weiterlesen

Rede · Lars Harms · 26.11.2021 Ein positives Signal für die Mehrsprachigkeit und Vielfalt in unserem Land

„Alles in allem gibt es eine Vielzahl von politischen Maßnahmen, die das Plattdeutsche angemessen schützen und fördern. Die Ausgangslage ist also gut. Sich allein darauf auszuruhen, wäre aber der falsche Ansatz.“

Weiterlesen