Pressemitteilung · 02.07.2010 Universität Lübeck: SSW lehnt Liquidierung ab

Der SSW wirft der Landesregierung vor, ihre zukünftige Hochschulpolitik allein auf den Standort Kiel zu konzentrieren. "Alle Regionen Schleswig-Holsteins brauchen Bildung als wichtigsten Standortfaktor. Deshalb ist es der vollkommen falsche Ansatz, die Universität Lübeck zu liquidieren, die Universität Flensburg zu amputieren und gleichzeitig Millionen in die Eliteförderung an der Universität Kiel zu stecken", kritisiert die Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Anke Spoorendonk, nach Gesprächen mit dem Uni-Präsidium, der Studierendenschaft und dem Institut für Medizintechnik heute in Lübeck.

"Sowohl hochschulpolitisch als auch wirtschaftspolitisch hat die Landesregierung die Welt außerhalb der Landeshauptstadt und der Metropolregion Hamburg aus dem Blick verloren. Deshalb müssen die Regionen Lübeck und Flensburg solidarisch zusammenstehen. Der SSW wird auf keinen Fall den Plänen der Landesregierung zustimmen, die Medizinerausbildung in Kiel zu konzentrieren und damit die gesamte Universität Lübeck zur Disposition zu stellen."

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