Press release · 28.05.2014 Edgar Möller: „Fördezugang offen halten“

Antrag zur Neugestaltung des Rahmenplans Neustadt wurde abgelehnt

 


 

Auf der SUPA Sitzung am 27. Mai beantragte der SSW eine Änderung des Rahmenplanes Neustadt.

 

SSW-Ratsherr Edgar Möller: „Der SSW begrüßt ausdrücklich die positive Entwicklung der Neustadt und unterstützt wirtschaftliche und soziale Vorhaben. Bei der Überplanung dürfen wir nicht vergessen, dass die Neustadt ein Stadtteil ist, in dem gewohnt und gearbeitet wird. Diesen Aspekt vermisse ich im Rahmenplan, wie ihn die Verwaltung vorgelegt hat.“

 

Der SSW-Antrag lautet: „Die Fläche an der Förde zwischen der Niro-Petersen KG und der FFG ist von jeglicher Bebauung freizuhalten. Die Verwaltung wird gebeten, eine entsprechende Änderung des Rahmenplans Neustadt dem SUPA zeitnah vorzulegen.“

 

Die Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und FDP wollen stattdessen eine Bebauung in direkter Nachbarschaft zu den Fahrzeugwerken und stimmten gegen den SSW-Antrag.

 

SSW-Ratsherr Glenn Dierking: „Wir gehen bei einer guten Planung immer von den Bedingungen aus, die vor Ort vorhanden sind. Die SSW-Fraktion hat mit Vertretern der FFG gesprochen. Diesem florierenden Betrieb droht das Aus, wenn in direkter Nachbarschaft ein Hotel gebaut wird. Vibrationen und Lärm vertragen sich nun einmal nicht mit dem Erholungsbedürfnis von Hotelgästen.“

 

Möller: „Der Galwik-Park ist im Grunde genommen ein Bürgerprojekt. Junge und Alte in der Neustadt haben Skaterpark und Parkfläche ausgesprochen gut angenommen. Dieses Areal ist ein beliebter Treffpunkt und die Planung sollte diese Entwicklung unbedingt unterstützen. Darum ist der Fördezugang in der unmittelbaren Nachbarschaft offen zu halten. Der Naherholungswert für Flensburgerinnen und Flensburger würde durch eine wie auch immer gedachte Bebauung unwiderruflich verloren gehen.“

 


 


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