Pressemeddelelse · 03.03.2021 Kiels maritimes Gesicht bewahren: SSW-Ratsfraktion fordert nachhaltiges Bekenntnis zu Traditionsschiffen

Die Traditionsschiffe sind ein besonders schützenswerter Aktivposten des marinen Gesamtstandorts Kiel. Die Kieler SSW-Ratsfraktion teilt die die Schlussfolgerung im Kommentar „Ein maritimes Kulturgut stirbt“ in den Kieler Nachrichten vom 03.03.2021, dass die Landeshauptstadt dringend Maßnahmen zur Rettung der Traditionsschiffe ergreifen muss. Dazu erklärt Ratsherr Marcel Schmidt, Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel:

„Die Kieler Traditionsschiffe – seien es nun Segler oder Motorschiffe – sind weit mehr als eine optische Auflockerung im Hafenbild. Sie sind Zeitzeugen unserer Stadtgeschichte und ein integraler Bestandteil der Kieler Identität als Hafenstadt. Diese Identität geht dabei weit über touristische Belange hinaus, sondern bedingt als solche auch Ansiedlungen von maritimer Wirtschaft und den Zuzug der dafür nötigen Fachkräfte.
Dass diese Schiffe aufgrund ihrer Eigentümerstrukturen bei den staatlichen Corona-Hilfen meist durchs Raster fallen, ist sehr bedauerlich. Wir müssen dabei helfen, die entstehenden Schäden wieder zu beheben, die durch die Corona-Pandemie entstehen. Vor diesem Hintergrund brauchen wir ein eindeutiges Bekenntnis der Landeshauptstadt Kiel zu ihrer Seefahrtsgeschichte und ihren Traditionsschiffen. Es geht in dieser Sache um mehr als die Profilierung von Kommunalpolitiker*innen. Wir müssen die Initiativen zur Rettung der Kieler Traditionsschiffe bündeln, gemeinsam Probleme lösen und damit mehr als nur ein Zeichen setzen. Der Verlust der Traditionsschiffe und damit ein Verlust des maritimen Erbes wäre für Kiel nicht nur ein kultureller Schaden, sondern auch eine fatale Weichenstellung für die maritime Wirtschaft, den Touristik- sowie den Forschungs- und Werftstandort.“

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