Pressemeddelelse · Jette Waldinger-Thiering · 14.12.2018 Schüler-Demo: Die Jugendlichen gehören geadelt, nicht getadelt!

Hunderte Schülerinnen und Schüler sind heute dem Unterricht ferngeblieben um vor dem Kieler Landeshaus für eine verantwortungsvolle Klimapolitik zu demonstrieren. Hierzu erklärt die bildungspolitische Sprecherin des SSW im Landtag, Jette Waldinger-Thiering: 

(Nr. 272/2018) Es erfüllt mich mit Stolz und Zuversicht, wenn ich sehe, wie hunderte Jugendliche auf die Straße gehen, um von Wirtschaft und Politik Handlung für ein besseres Klima einzufordern. 
Denn sie haben völlig recht, auch wenn sich mancher immer noch weigert, dies zur Kenntnis zu nehmen: Fünf vor zwölf war gestern. Der Klimawandel ist längst überall auf dem Planeten spürbar. Und ja: Wir haben nur diesen einen. 
Umso beschämender ist es, wenn der Bildungsministerin nichts besseres dazu einfällt, als sich vor die Jugend zu stellen und Konsequenzen dafür einzufordern, dass sie heute nicht lernen gegangen sind. Liebe Karin Prien: Diese Jugendlichen haben die vielleicht wichtigste Lektion längst gelernt: Dass man bereit sein muss eigene Opfer zu bringen, wenn man die Welt für alle Menschen verbessern will. Genau das haben die Schülerinnen und Schüler heute getan. Dafür gehören sie geadelt, nicht getadelt! 
Ich bin zuversichtlich, dass die Lehrkräfte stolz auf das gesellschaftliche Engagement ihrer Schülerinnen und Schüler sind und weniger piefig an die Frage heran gehen, ob die heutige Demo als Fehlstunden oder nicht doch als unterrichtsrelevante Gruppenarbeit zu werten ist. Ich hoffe es. Denn es würde den jungen Menschen, im Kontrast zum Klein-klein der Ministerin, eine weitere wichtige Erkenntnis vermitteln: Es lohnt sich zu kämpfen!

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