Press release · 16.02.2001 SSW kritisiert Entscheidung von Scharping

Die SSW-Landtagsabgeordneten Anke Spoorendonk, Lars Harms und Silke Hinrichsen kritisierten heute in einem ersten Kommentar die bekannt gewordene endgültige Entscheidung über die Schließung der Bundeswehrstandorte in Schleswig-Holstein:

„Der SSW bedauert die Entscheidung von Bundesverteidigungsminister Scharping sehr. Die Schließung von List und die Reduzierung des Bundeswehrstandortes Schleswig sowie die anderen Kürzungen in unserer Region sind nicht nur für die betroffenen Standorte ein harter Schlag, sondern für den ganzen Landesteil – schließlich geht es um einen Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen.“

Jetzt gehe es aber darum, die negativen Auswirkungen des Bundeswehrabbaus so sozialverträglich und vernünftig wie möglich umzusetzen. Daher fordere der SSW
- einen Sozialplan für die betroffenen Beschäftigten
- ein Konversionsprogramm des Bundes
- faire Bedingungen für die Kommunen bei der Übernahme der Liegenschaften und
- zielgenaue Strukturausgleichsmaßnahmen von Bund und Land für die betroffenen Standorte, wobei auch der Abbau von anderen öffentlichen Arbeitsplätzen bei der Mittelvergabe miteinbezogen werden muss.

Um eine bessere Datenlage zu bekommen, hat der SSW für die nächste Landtagssitzung einen Bericht über den Abbau von öffentlichen Arbeitsplätzen in Schleswig-Holstein eingebracht (Drs. 15/722).

Weitere Artikel

Press release · Christian Dirschauer · 30.04.2026 Gesundheit darf keine Frage des Geldbeutels werden

Zum Sparpaket der Bundesregierung für die gesetzliche Krankenversicherung erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Press release · Sybilla Nitsch · 30.04.2026 Sybilla Nitsch: Wegsehen ist keine Option!

Zu den heute vorgestellten Ergebnissen des ZEBRA-Monitorings für 2025 erklärt die innen- und rechtspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Press release · Christian Dirschauer · 27.04.2026 Christian Dirschauer fordert gezielte Entlastungen für kinderreiche Familien

Der SSW hat einen Antrag in den Landtag eingebracht, um kinderreiche Familien gezielt zu entlasten. In seinem Antrag setzt Fraktionschef Christian Dirschauer auf bessere Bedingungen bei Wohnen, Betreuung, Bildung, Mobilität und beim Zugang zu staatlichen Leistungen sowie eine landesweite Strategie für Familien mit drei oder mehr Kindern.

Weiterlesen