Rede · 13.11.2008 Aufwertung des IFM-GEOMAR, Kiel, zum nationalen Meeresforschungsinstitut

Mit der Entscheidung von 2003 das Institut für Meeresforschung (IfM) und das Forschungszentrum für Marine Geowissenschaften (GEOMAR) zusammenzulegen, hat die damalige Landesregierung den wichtigen und richtigen Schritt für die Zukunftsfähigkeit dieser beiden renommierten Forschungsinstitute gemacht.
Damit wurde ein Meeresforschungsinstitut auf den Weg gebracht, das sich nicht nur auf europäischer Ebene im Bereich der Meereswissenschaften einen Namen gemacht hat, vielmehr hat das Institut mittlerweile Weltrang erlangt. Ohne die damalige Entscheidung, wäre das IFM-GEOMAR nicht da, wo es heute steht. Damit wurde sozusagen der Grundstein gelegt.

Letztendlich ist es aber auf die Leistung und Arbeit des Instituts zurückzuführen, dass wir uns heute wieder mit dem Thema befassen, und dass der Landtag aufs Neue eine Entscheidung herbeiführen muss, damit das Institut seine qualitativ hochwertige Arbeit fortsetzen kann. Ich will jetzt gar nicht auf das umfangreiche Aufgabenspektrum des IFM-GEOMAR weiter eingehen, denn das haben meine Vorredner schon getan. Ich möchte aber deutlich sagen, es ist unbestritten, an der wissenschaftlichen Qualität und Arbeit des Instituts gibt es nichts zu rütteln.

Wir haben uns bereits ausführlich im Wirtschaftsausschuss mit dem Thema befasst und der Direktor des IFM-GEOMAR, Professor Peter Herzig, hat dort deutlich gemacht, worum es geht – nämlich um die Zukunftsfähigkeit sowie die nationale und internationale Anerkennung des Instituts.
Daher halte ich es in der Sache für angemessen, dass der Schleswig-Holsteinische Landtag heute geschlossen den Antrag verabschiedet und damit die Bundesregierung auffordert, dem IFM-GEOMAR den Status des „Deutschen Meeresforschungs-Zentrums“ zuzusprechen. Lassen sie uns ein neues Kapitel für das Institut aufgeschlagen und es auf den Weg schicken zu einem nationalen Meeresforschungszentrum.

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