Pressemitteilung · 17.06.2022 Polizei und Justiz im Kampf gegen Kindesmissbrauch stärken

Mehr Stellen, mehr Technik und psychologische Betreuung: Die SSW-Fraktion will die Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet zu einem Schwerpunkt der Polizeiarbeit machen.

Die Fallzahlen steigen, das Personal fehlt. Die SSW-Fraktion im Schleswig-Holstenischen Landtag will die digitale Forensik und Ermittlungsarbeit im Bereich der Abbildung von sexueller Gewalt an Kindern, der sogenannten Kinderpornografie, stärken.

In seinem Antrag fordert der Fraktionsvorsitzende Lars Harms eine klare Schwerpunktsetzung:

"Polizei und Justiz brauchen mehr Personal und eine bessere technische Ausstattung, um Ermittlungs- und Aufklärungsarbeit leisten zu können", fordert Harms. Zudem solle geprüft werden, ob auch Beschäftigte außerhalb des eigentlichen Polizei-/Justizdienstes in die Arbeit einbezogen werden könnten.

"Wichtig ist auch, dass wir ein flexibles und niedrigschwelliges Angebot der psychologischen Betreuung vorhalten können. Denn die Ermittlungsarbeit in diesem Bereich ist ohne Zweifel eine enorme psychische Herausforderung für die  betroffenen MitarbeiterInnen", so Lars Harms.

Der Antrag ist als Drucksache 20/28 verumdruckt.

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Sybilla Nitsch · 22.05.2026 Marschbahn: Planung ohne Finanzierung löst kein einziges Problem

Zum Beschluss des Bundestages, die Planung für den zweigleisigen Ausbau der Marschbahn voranzubringen, erklärt die wirtschafts- und verkehrspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 20.05.2026 Urteil zum Grenzhandel zeigt jahrzehntelanges politisches Versäumnis

Zum Urteil des Verwaltungsgerichts Schleswig zur Pfandpflicht im deutsch-dänischen Grenzhandel erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 20.05.2026 SSW kritisiert fehlenden Überblick über EURES in Schleswig-Holstein

Die Landesregierung kann keine belastbaren Angaben zur tatsächlichen Nutzung und Wirkung des europäischen Arbeitsmarkt-Netzwerks EURES in Schleswig-Holstein machen. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage des SSW hervor. Weder liegen Zahlen zur Nutzung der Angebote vor noch können konkrete Vermittlungserfolge benannt werden.

Weiterlesen