Press release · 12.12.2000 Hochdonner Brücke schnell wieder instand setzen

Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Hochdonner Eisenbahnbrücke führt zu 5 Minuten längerer Fahrzeit auf der Westküstenstrecke. Welche Auswirkungen dieses auf die zukünftige Fahrplangestaltung haben wird, kann die Landesregierung derzeit noch nicht sagen. Dies geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage des nordfriesischen Landtagsabgeordneten Lars Harms hervor. (Landtagsdrucksache 15/554)

„Es muss alles daran gesetzt werden, um möglichst schnell wieder einen im wahrsten Sinne des Wortes tragfähigen Zustand herzustellen. Langfristig wird sonst die Attraktivität der Westküstenbahn abnehmen, wenn die Brücke nicht so schnell wie möglich instand gesetzt wird.", so der verkehrspolitische Sprecher des SSW im Landtag.

Da am Knotenpunkt Husum Umsteigemöglichkeiten gewahrt bleiben sollen, müssten die Regionalbahnen in Hamburg-Altona rund 15 Minuten früher abfahren. Auch werden die Regionalexpresse am Bahnhof Westerland später ankommen und früher abfahren müssen, da die Fahrtzeiten ebenfalls von einer Verknüpfung mit anderen Bahnlinien abhängig sind.

Man sei nun intensiv dabei, neue Fahrpläne zu erstellen, die der Problematik der Geschwindigkeitsbegrenzung Rechnung tragen.

Wie lange die Einschränkungen auf der Strecke bestehen bleiben sei ungewiss. Das Land hat die Modernisierung der Hochdonner Brücke für den Bundesverkehrswegeplan angemeldet. Die zuständige Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und die Deutsche Bahn AG sind in Verhandlungen über den Umfang und die Kostenträgerschaft der Brückenverstärkung.

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