Press release · 26.06.2020 SSW gratuliert dem Sydslesvigsk Forening

Zum 100-jährigen Bestehen des kulturellen Dachverbands der dänischen Minderheit erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Vor genau 100 Jahren, am 26. Juni 1920, wurde als Konsequenz aus den Volksabstimmungen über die Zugehörigkeit Schleswig "Den slesvigske Forening" gegründet. Als Verein für die durch die Grenzziehung enstandene dänische Minderheit in Südschleswig.

Dabei war der Vorläufer des heutigen Sydslesvigsk Forening (SSF) nicht nur die kulturelle, sondern auch die politische Stimme der dänischen Minderheit.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Schleswigsche Verein in Absprache mit den Alliierten aufgeteilt: 1946 erfolgte die Gründung des kulturellen Dachverbandes SSF, wie wir ihn heute kennen, und zwei Jahre später die dänisch-friesische Minderheitenpartei SSW.

Kein Wunder also, dass SSF und SSW seit jeher ein enges, freundschaftliches Verhältnis zu einander pflegen und in den Hochburgen der Minderheit traditionell die Adresse teilen.

Ich gratuliere dem SSF ganz herzlichen im Namen aller Abgeordneten und MitarbeiterInnen des SSW im Landtag. Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre im Interesse der Minderheiten, der Völkerverständigung und der sprachlichen und kulturellen Vielfalt.

Weitere Artikel

Speech · Sybilla Nitsch · 07.05.2026 Krieg in Nahost trifft auch Schleswig-Holstein

Zum mündlichen Bericht der Landesregierung über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Speech · Sybilla Nitsch · 08.05.2026 Sonntagseinkauf pragmatisch weiterentwickeln

„Statt auf starre Grenzwerte bei Fläche und Einwohnerzahl zu setzen, sollten wir die Sonntagsöffnung personalloser Märkte dort ermöglichen, wo sie dem tatsächlichen Bedarf der Menschen vor Ort entspricht.“

Weiterlesen

Speech · Jette Waldinger-Thiering · 08.05.2026 Ersatzschulen nicht am ausgestreckten Arm verhungern lassen!

„Während die Sachkosten für die öffentlichen Schulen laufend angepasst werden, bekommen die Ersatzschulen, Schülerkostensätze basierend auf historischen Sachkosten Berechnungen. In einigen Kommunen kommt es zwischen den Sachkostenbeträgen für Schüler einer öffentlichen Schule und Schülern einer Ersatzschule zu einer erheblichen Differenz zu Lasten der Ersatzschulen.“

Weiterlesen