Press release · 11.01.2006 Verwaltungsreform: „Professionalisierung“ bleibt schwammig

Der SSW kritisiert, dass die Landesregierung noch immer keine klaren Vorstellungen von ihrer eigenen Verwaltungsstrukturreform hat. „Die Große Koalition agiert auch in Sachen Professionalisierung des Personals völlig kopflos“, kritisiert Anke Spoorendonk die Antwort des Innenministeriums auf ihre Kleine Anfrage zur Professionalisierung der Verwaltungen (Drs. 16/457).
 
„Die Landesregierung kann immer noch keine klare Antwort auf die Frage geben, welche qualitativen Veränderungen sie beim Personal der Kommunen anstrebt. Einerseits sagt sie, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kommunen qualitativ gute Arbeit geleistet haben. Andererseits unterstellt ihnen der Innenminister, dass sie neue Herausforderungen nicht meistern könnten. Dabei ist es nicht zuletzt das Land, das komplexere bürokratische Vorgänge erzeugt.

Die formelhafte Antwort zeigt, dass die Regierung ganz offensichtlich nicht weiß, was wirklich in den Kommunen vor sich geht. Stattdessen werden die Mitarbeiter verunsichert.

Diese Kleine Anfrage zeigt einmal mehr, dass die Herangehensweise und die rein theoretische Analyse der Landesregierung für die Verwaltungsreform falsch sind. Hier passt kein Detail zum anderen. Das Ziel der so genannten Professionalisierung bleibt genauso wie das Ziel Kosteneinsparung schwammig und phrasenhaft.“

Weitere Artikel

Press release · Sybilla Nitsch · 13.05.2026 Northvolt: Bericht legt fahrlässiges Handeln der Regierung offen

Zur heutigen Veröffentlichung des LRH-Sonderberichts „Northvolt“ erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Press release · Christian Dirschauer · 12.05.2026 Haushaltskrise fällt nicht plötzlich vom Himmel

Zur Mai-Steuerschätzung und den angekündigten Belastungen für den Landeshaushalt erklärt der Vorsitzende und finanzpolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Speech · Sybilla Nitsch · 08.05.2026 Sonntagseinkauf pragmatisch weiterentwickeln

„Statt auf starre Grenzwerte bei Fläche und Einwohnerzahl zu setzen, sollten wir die Sonntagsöffnung personalloser Märkte dort ermöglichen, wo sie dem tatsächlichen Bedarf der Menschen vor Ort entspricht.“

Weiterlesen