Press release · 01.04.2015 Ein bisschen schwanger geht nicht

Zum heute vom Bundeskabinett abgesegneten Fracking-Gesetzesvorschlag erklärt der energie- und umweltpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Flemming Meyer:

Wenn eines klar geworden sein dürfte in den Fracking-Debatten der vergangenen Jahre, dann dass die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland Fracking kategorisch ablehnen. 

Nun wird die Bundesregierung dennoch einen Gesetzesvorschlag auf den Weg bringen, der am Ende nicht Fisch und nicht Fleisch ist. Ein bisschen Verbot, ein bisschen Hintertürchen. 

Nur: Ein bisschen Schwanger geht eben nicht. Und daher stellt sich die berechtigte Frage: Zählen hier noch die Interessen der Bürgerinnen und Bürger oder am Ende nur noch die der Konzerne? 

Wir vom SSW lehnen Fracking ohne wenn und aber ab. Und wir werden nicht aufhören zu kämpfen, bis sich auch auf Bundesebene die Erkenntnis durchgesetzt hat, das man Geld nun einmal nicht trinken kann.  Hoffentlich ist es dann nicht zu spät. 

Weitere Artikel

Speech · Christian Dirschauer · 18.06.2026 Gehörlosen Menschen endlich Anerkennung geben!

„Als Minderheitenpartei wissen wir, was es bedeutet, wenn Menschen übersehen werden. Wir wissen, wie wichtig es ist, dass nicht immer nur diejenigen berücksichtigt werden, die ihre Interessen am schrillsten vertreten. Und vielleicht fällt uns deshalb besonders deutlich auf, wenn diejenigen vergessen werden, die keine große Lobby haben. Für mich ist das Gehörlosengeld deshalb weit mehr als eine finanzielle Leistung. Es ist ein Zeichen des Respekts. “

Weiterlesen

Speech · Sybilla Nitsch · 19.06.2026 Demokratie weiterentwickeln!

„Es geht es darum, unsere Demokratie zu schützen, zu verbessern, gleichsam weiterzuentwickeln wie zu bewahren.“

Weiterlesen

Speech · Sybilla Nitsch · 19.06.2026 Missunde III - Ein peinlicher Verlauf

„Sollte sich erweisen, dass die Missunde III-Fähre nicht dauerhaft betriebsfähig ist für diese Querung an der Schlei, muss für den Übergang die Missunde II eingesetzt, damit dann ein kleinerer, betriebsfähiger und wirtschaftlicher Neubau einer Fähre geplant werden kann. Es braucht dringend einen verlässlichen Plan und es braucht Vertrauen, das wachsen kann.“

Weiterlesen