Press release · 12.11.2015 Fair und transparent

Zur heutigen Pressekonferenz der Oppositionsparteien anlässlich einer Normenkontrollklage gegen das neue Finanzausgleichsgesetz (FAG) erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Mit der Neuregelung des kommunalen Finanzausgleichs hat die rot-grün-blaue Koalition eine seit Jahren überfällige Reform angepackt, von der andere Regierungen immer nur geredet, sich aber nicht getraut haben, sie wirklich anzugehen. 

Dass eine Neuregelung der über mehrere Jahrzehnte enstandenen Flickschusterei nicht überall Begeisterung auslöst, war uns bewusst. Schließlich ging es dabei um viel Geld, das nach teils veralteten, teils wirklich skurrilen Kriterien seinen Weg in die Kommunen und Kreise fand. 

Mit der FAG-Reform ist es gelungen, den Finanzausgleich zwischen den Gebietskörperschaften fair und transparent neu zu regeln. Denn das Geld folgt nun so simpel wie einleuchtend den Aufgaben und fließt somit vor allem dorthin, wo auch tatsächlich Aufwand entsteht. 

Fakt ist, dass die kreisfreien Städte und zentrale Orte nach dem alten FAG beträchtlich unterfinanziert waren. Fakt ist übrigens auch, dass die Verteilungsmasse im FAG dank der guten Konjunkturen derart angestiegen ist, dass die Kreise reell keinen einzigen Cent verloren haben. 

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„Gesellschaftlich gesehen ist die KSK eine bewusste Unterstützung des Kulturbereiches. Die Versicherten bringen die Hälfte der Leistungen selbst auf, die Verwerter tragen mit 30 % bei und der Bund schießt 20 % dazu. Diese Unterstützung könnte ausgeweitet werden: sowohl was die Verwerter angeht, aber eben auch den Bund.“

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