Pressemeddelelse · 26.04.2007 FÖJ-Wette: Der SSW beteiligt sich zu 100 %

Zur Wette der Landtagsfraktionen mit den Teilnehmern des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) erklärt die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk:

„Die SSW-Abgeordneten beteiligen sich zu 100 % an der Wette mit den FÖJlern. Lars Harms wird für einen Tag eine FÖJ-Stelle in Westerhever antreten und ich werde in Bergenhusen als FÖJlerin  tätig sein.

Obwohl wohl niemand am Sinn des Freiwilligen Ökologischen Jahres für junge Menschen zweifelt, ist es in den letzten Jahren beschnitten worden, um den Landeshaushalt zu entlasten. Nur durch den Einsatz von Zivildienstleistenden, die vom Bund finanziert werden, konnten die FÖJ-Stellen bisher erhalten werden.

Angesichts der wachsenden Bedeutung von ökologischen Fragen ist es das falsche Signal, wenn die Landesregierung weiter in diesem Bereich spart. Es kann gar nicht hoch genug geschätzt werden, wenn junge Menschen sich freiwillig dafür entscheiden, sich ein Jahr lang nahezu unentgeltlich für unsere Umwelt einzusetzen. Deshalb fordert der SSW die Große Koalition auf, den Erhalt der FÖJ-Stellen in Schleswig-Holstein langfristig finanziell zu sichern, statt weiter an der falschen Stelle zu sparen.“


Die Organisatoren des FÖJ haben heute mit den Landtagsfraktionen gewettet, dass es ihnen nicht gelingen wird, bis zum 30. Juni mit jeweils mindestens 50 % ihrer Abgeordneten für einen Tag die Einsatzstelle eines FÖJlers zu übernehmen.
 

Weitere Artikel

Tale · Lars Harms · 24.09.2021 Die Menschenfeindlichkeit der AfD

„Wenn es um die eigentlichen Werte der christlichen Botschaft gilt, dann ist die AfD raus.“

Weiterlesen

Tale · Lars Harms · 24.09.2021 E-Sport ist wieder nicht dabei

„Der E-Sport wird mal wieder außenvor gelassen und mit keiner Silbe im Gesetz erwähnt.“

Weiterlesen

Tale · Lars Harms · 24.09.2021 Ein Signal für mehr Steuergerechtigkeit

„Die Einigung über die Reform ist sicherlich ein richtiger und wichtiger Schritt in Richtung zu mehr Steuergerechtigkeit, aber es muss auch etwas in Deutschland hängen bleiben.“

Weiterlesen