Press release · 19.09.2006 Hochschulgesetz: Kieler Dominanz statt Miteinander der Universitäten

Zum heute von Wissenschaftsminister Austermann vorgestellten Entwurf für ein neues Hochschulgesetz erklärt die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk:
 
„Wir begrüßen, dass die Hochschulen in Schleswig-Holstein zukünftig mehr Autonomie erhalten. Der Teufel steckt aber im Detail und der SSW wird sich ausreichend Zeit lassen, die einzelnen Regelungen zu prüfen, bevor wir über unsere Zustimmung oder Ablehnung des Gesetzes entscheiden.

Massive Bedenken haben wir aber schon jetzt gegen die geplante Zusammensetzung und die künftigen Kompetenzen des Universitätsrates. Es ist nicht einsichtig, weshalb die Kieler Universität ein so viel größeres Gewicht haben soll, als die beiden anderen Standorte Lübeck und Flensburg. Diese Zusammensetzung birgt die Gefahr, dass es gerade nicht zu einem Miteinander der Hochschulen kommt, sondern zu einer Dominanz der selbsternannten Landesuniversität in Kiel.“
 
 

Weitere Artikel

Press release · Christian Dirschauer · 28.08.2026 Das Grenzland ist keine Müllkippe für schwarz-grüne Probleme

Zu den Plänen der Landesregierung, Bauschutt aus dem Rückbau des Atomkraftwerks Brokdorf per Zwangszuweisung in Harrislee zu deponieren, erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Speech · Christian Dirschauer · 28.08.2026 Queere Community effektiv schützen!

„Wir wissen, dass Queerfeindlichkeit nicht das Problem Einzelner ist, sondern sich auch heute noch durch unsere Gesellschaft zieht. Minderheitenrechte, ich sage das sonst oft in anderen Kontexten, aber es gilt auch hier, sind keine Sonderrechte, sondern Prüfsteine einer liberalen Demokratie.“

Weiterlesen

Speech · Dr. Michael Schunck · 28.08.2026 Tierheime endlich solide finanzieren!

„Kein substanzieller Inhalt, wie den Tierheimen oder den betroffenen Kommunen geholfen werden soll. Gesprächs- und Austauschformate sollen es sein. Damit ist aber keinem Tierheim geholfen, das jetzt unter der Last erdrückt wird. Der Koalitions-Antrag ist ein zahnloser Tiger.“

Weiterlesen