Press release · 23.09.2005 Kommunalbericht 2005: Nur größere Gemeinden können den Herausforderungen gerecht werden

Zum heute vorgestellten „Kommunalbericht 2005“ des Landesrechnungshofs erklärt die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk:

„Der Bericht des Landesrechnungshofs zeigt, dass die Pläne der Landesregierung für eine Verwaltungsstrukturreform viel zu kurz greifen. Schleswig-Holstein braucht  nicht nur Verwaltungszusammenlegungen, sondern auch tief greifende Änderungen in der kommunalen Landschaft. Nur größere Gemeinden mit entsprechenden Verwaltungen können den enormen Herausforderungen gerecht werden.

Durch ihr zögerliches und diffuses Verhalten verschleppt die Landesregierung aber dringend notwendige Reformen. Die Große Koalition muss endlich klar sagen, was sie meint, wenn sie von den geplanten „Dienstleistungszentren“ spricht, die Landes- und Kommunalaufgaben bündeln sollen. Wer einen solchen Begriff in die Welt setzt, muss auch die Inhalte benennen können. Solange sich niemand etwas darunter vorstellen kann, werden damit nur die Reformbemühungen auf kommunaler Ebene ausgebremst.“

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Press release · Christian Dirschauer · 30.09.2026 Minderheitenberichte: Jetzt ist der Erhalt auch parlamentarisch festgezurrt

Der Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags hat heute den gemeinsamen Änderungsantrag von SSW, CDU und Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt der kommunalen Minderheitenberichte beschlossen. Damit ist die ursprünglich von der Landesregierung geplante Streichung der Berichtspflicht vom Tisch. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

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Speech · Christian Dirschauer · 08.10.2026 Kulturelle Vielfalt erhalten!

„Gesellschaftlich gesehen ist die KSK eine bewusste Unterstützung des Kulturbereiches. Die Versicherten bringen die Hälfte der Leistungen selbst auf, die Verwerter tragen mit 30 % bei und der Bund schießt 20 % dazu. Diese Unterstützung könnte ausgeweitet werden: sowohl was die Verwerter angeht, aber eben auch den Bund.“

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Speech · Dr. Michael Schunck · 08.10.2026 Regionale Schlachtstrukturen sichern – Tiertransporte verkürzen

„Wenn die lokalen Schlachthöfe in der Fläche verschwinden, müssen Schlachttiere zwangsläufig immer längere Wege zurücklegen. Was früher innerhalb eines Landkreises machbar war, wird dann zu einer stundenlangen Tortur für die Schlachttiere quer durch die Republik bis über die europäischen Außengrenzen hinweg. Das ist ökonomisch unsinnig, ökologisch widersinnig und mit unseren ethischen Maßstäben und dem Tierwohl unvereinbar.“

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