Press release · 15.12.2015 SSW begrüßt Prüfung weiterer Zusammenarbeit im Strafvollzug

Zur anstehenden Prüfung einer Kooperation Schleswig-Holsteins und Hamburgs im Jugend- und im Frauenvollzug erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Die von Justizministerin Anke Spoorendonk initiierte Kooperation mit Hamburg bei der Sicherungsverwahrung klappt hervorragend und ist eine win-win-Situation für beide Länder.

Insofern macht es Sinn zu prüfen, ob die gute Zusammenarbeit nicht auf andere Vollzugsbereiche ausgeweitet werden kann, wo Inhaftierte und die beiden Länder hiervon ebenfalls profitieren können.

Im Jugendvollzug und im Frauenvollzug könnte dies durchaus Sinn machen, denn in beiden Bereichen sind die Belegungszahlen rückläufig – was einerseits ein gutes Zeichen ist, es andererseits aber zunehmend schwieriger gestaltet, adäquate Angebote für diese Zielgruppen

vorzuhalten. Denn eine große Ausbildungswerkstatt kann natürlich nur betrieben werden, wenn sie auch entsprechend ausgelastet ist.

Die von Kritikern geäußerte Befürchtung, eine Zusammenlegung des Frauenvollzugs in Hamburg Billwerder sowie des Jugendvollzugs in Neumünster und Schleswig würde den Familien der Inhaftierten lange Wege aufbürden, ist in sich nicht logisch. So kann der Weg nach Lübeck, je nach Wohnort, natürlich auch weiter entfernt sein als Hamburg Billwerder.

Weitere Artikel

Press release · Christian Dirschauer · 11.09.2026 Versäumte Lebensmittelkontrollen: Schmachtenberg muss Farbe bekennen

Nach einer Auswertung von Foodwatch ist 2025 mehr als ein Drittel der vorgeschriebenen Lebensmittelkontrollen in Schleswig-Holstein ausgefallen. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Speech · Sybilla Nitsch · 17.09.2026 Don’t forget Afghanistan!

„Wir dürfen diesen Wortbruch der Bundesregierung nicht einfach so hinnehmen.“

Weiterlesen

Speech · Jette Waldinger-Thiering · 17.09.2026 Antisemitismus ist unser aller Problem

„Der Antisemitismus greift um sich und erfährt vor allem im Netz eine sehr große Reichweite, die wie eine Hass-Maschine ständig neue antisemitische Postings erzeugt. Da ist ein mündlicher Bericht über einen Aktionsplan beileibe nicht das schärfste Messer in der politischen Schublade.“

Weiterlesen