Pressemitteilung · 13.06.2007 Fehmarnbelt-Querung: CDU leidet unter unheilbarer Brückeneuphorie

Zur heutigen Aussage des CDU-Verkehrspolitikers Hans-Jörn Arp, das Interesse der dänischen Bevölkerung an einer festen Fehmarnbeltquerung wäre enorm und nur einige wenige würden sich dagegen aussprechen, erklärt der verkehrspolitische Sprecher des SSW im Landtag, Lars Harms:

„Einer Analyse des Instituts Greens für die Zeitung „Børsen“ zufolge befürworten ganze 32 % der Dänen die Fehmarnbeltbrücke. In einer Umfrage von Rambøll für „Jyllands Posten“ will eine Mehrheit der dänischen Bevölkerung lieber eine Brücke über den Kattegat von Seeland nach Jütland bauen als über den Fehmarnbelt.  Außerdem haben sich eine Reihe der renommiertesten Verkehrsforscher des Landes gegen die Fehmarnbelt-Querung ausgesprochen. Ein enormes Interesse sieht für mich anders aus.

Die Aussage des Kollegen Arp ist symptomatisch für den unerschütterlichen Optimismus der schleswig-holsteinischen Brückenfans, die sich durch keine noch so ernüchternde Tatsache von ihre Brückeneuphorie heilen lassen.“
 

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