Press release · 20.01.2011 Dänisch-Unterricht: Der SSW begrüßt die späte Einsicht des Ministerpräsidenten und fordert Taten

Zu den Äußerungen von Ministerpräsident Carstensen zum Dänisch-Unterricht an öffentlichen Schulen (Lübecker Nachrichten von heute) erklärt die Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Anke Spoorendonk:

"Schön, dass nun auch Peter Harry Carstensen mit einigen Jahren Verspätung versteht, dass die Ausbildung von Dänischlehrern in Schleswig-Holstein nicht gut genug ist. Bisher hat seine Landesregierung entsprechende Initiativen des SSW immer wieder abgebügelt. Jetzt, wo es um die Fehmarnbeltregion geht und nicht um den Landesteil Schleswig, macht der Ministerpräsident sich aber plötzlich Gedankenüber die entsprechende Lehrerausbildung. Das begrüßen wir natürlich.

Dänisch-Kenntnisse sind heute die Eintrittskarte zu neuen Jobchancen. Deshalb fordert der SSW abermals einen Aktionsplan für den Dänisch-Unterricht in Schleswig-Holstein, der sicherstellt, dass es in ganz Schleswig-Holstein genügend Referendariatsplätze und Lehrkräfte für das Fach Dänisch gibt. Das Ziel muss sein, dass alle, die es wollen, an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Schleswig-Holstein Dänisch lernen können.“

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„Wer für dieses Land fährt, soll nicht für dieses Land draufzahlen. Seit 2005 sind die Sätze unverändert, während die Kosten für Autofahrer deutlich gestiegen sind. Als SSW wollen wir deshalb die Wegstreckenentschädigung dauerhaft auf 30 beziehungsweise 40 Cent erhöhen. Das ist keine Luxusforderung, sondern eine Frage der Fairness gegenüber den Beschäftigten, die ihr privates Auto für das Land einsetzen.“

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