Press release · 08.07.2004 Flensburg muss offensiver mit den zwei Kulturen werben

Zur heutigen Pressekonferenz des IHK mit Wirtschaftsminister Rohwer über die Entwicklungsmöglichkeiten der Region um Flensburg im Tourismusbereich sagte die Vorsitzende des SSW-Landtagsgruppe Anke Spoorendonk:

„Der SSW begrüßt die Pläne des Wirtschaftsministers zur weiteren Entwicklung des Tourismuspotentials der Region Flensburg. Aus unserer Sicht muss die Region um Flensburg viel offensiver mit dem Pfund der zwei Kulturen im deutsch-dänischen Grenzgebiet wuchern. Gerade die Stadt Flensburg hat mit ihrer großen und aktiven dänischen Minderheit und der langen dänischen Geschichte optimale Voraussetzungen, um noch mehr dänische und skandinavische Touristen anzuziehen. Aber bisher fehlt ein überzeugendes Konzept, das auch die Organisationen der dänischen Minderheit miteinbezieht. Dazu gehört auch, dass die dänischen Elemente im öffentlichen Raum sichtbarer werden als bisher, z.B. durch mehr dänische Beschilderung.“

Die Flensburger SSW-Abgeordnete Silke Hinrichsen fügte hinzu:

„Die Vorschläge des Wirtschaftsministers zur Stärkung der Phänomenta sind zwar positiv, aber sollte das Science Center in Kiel Wirklichkeit werden, reicht das nicht aus. Dann braucht die Phänomenta in Flensburg eine institutionelle Förderung, um den Verdrängungswettbewerb zu überleben.“

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„Wer für dieses Land fährt, soll nicht für dieses Land draufzahlen. Seit 2005 sind die Sätze unverändert, während die Kosten für Autofahrer deutlich gestiegen sind. Als SSW wollen wir deshalb die Wegstreckenentschädigung dauerhaft auf 30 beziehungsweise 40 Cent erhöhen. Das ist keine Luxusforderung, sondern eine Frage der Fairness gegenüber den Beschäftigten, die ihr privates Auto für das Land einsetzen.“

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