Press release · 18.01.2013 Gemeinsamer Antrag von SSW und CDU: Skatepark „Schlachthof“ erweitern, urbanes Sportangebot fördern

In einem gemeinsame Antrag fordern die SSW-Ratsfraktion und die CDU-Ratsfraktion die Verwaltung dazu auf, mit dem Träger für die Sportpiraten, dem Flensburger Jugendring, den bestehenden Nutzungsvertrag so zu ändern, dass den Sportpiraten eine Erweiterungsfläche der ehemaligen brachliegenden Fläche Alter Schlachthof zur Verfügung gestellt wird. Dazu sagte die Fraktionsvorsitzende Susanne Schäfer-Quäck:
„Die Sportpiraten sind mit ihrer Jugendarbeit im Stadtteil Neustadt eine Erfolgsgeschichte für Flensburg. An diesem Standort ist ein nicht mehr wegzudenkendes vereinsungebundenes Jugend- und Freizeitangebot entstanden, das über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung findet und auch für den Jugendtourismus Bedeutung gewonnen hat. Um das Angebot zu erweitern, wird die gewünschte Fläche benötigt. Erste Planungen und Jugendbeteiligungen haben bereits im Rahmen eines Visionenworkshops auf Einladung der Flensburger Gesellschaft für Stadterneuerung mbH im Frühjahr 2012 stattgefunden.“

Der Vorsitzende der CDU, Ratsherr Arne Rüstemeier sagte dazu:
„Im Rahmen eines längeren Beteiligungsverfahrens ist es gelungen, auf Teilflächen des ehemaligen Schlachthofes und angrenzenden Flächen einen attraktiven BMX- und Skatepark zu verwirklichen. Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Stadtgebiet, die in den Szenen der Skateboarder und BMXer aktiv sind, waren in das Verfahren und die Realisierung involviert. Darüber hinaus ist der BMX- und Skatepark auch ein außerschulischer Lernort, in dessen Arbeit Teamtraining und Ausbildung in erster Hilfe einen hohen Stellenwert haben. Die Erweiterung ist also wichtig um den Sportpiraten weiterhin gute Rahmenbedingungen zu sichern. Konkret planen die Sportpiraten als ersten Schritt, ein Streetsoccerfeld und eine Streetbasketballanlage mit eigenen Spendengeldern zu verwirklichen. Ziel ist es, Jugendliche mit Migrationshintergrund noch mehr in laufende Prozesse, Planungen und Bewirtschaftung einzubinden. Weitere Aktivitätsmöglichkeiten auf der Fläche wären zum Beispiel Parkour, Beachvolleyball und eine Fläche, auf der Ausruhen mit Sichtkontakt zu den Aktivitätsflächen möglich ist. Die Finanzierung ist durch Spendengelder gesichert.“

SSW und CDU laden auch die anderen Ratsfraktionen dazu ein dieses Antrag zu unterstützen.

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