Press release · 26.10.2020 Land soll den Aufbau von Frauenmilchbanken fördern

Der SSW hat die Landesregierung jetzt aufgefordert, den Aufbau von Frauenmilchbanken in Perinatalzentren zu fördern. Hierzu erklärt der gesundheitspolitische Sprecher des SSW im Landtag, Christian Dirschauer:

Muttermilch ist nicht nur die perfekte Ernährung für Neugeborene, sondern dient auch dem Aufbau eines Selbstschutzes gegen Allergien, Infektionen und Krankheiten.
Doch nicht jede Mutter hat das Glück, ihr Kind selbst stillen zu können. Gerade bei Frühchen reicht die eigenproduzierte Muttermilch oft nicht aus. Hier können Frauenmilchbanken wertvolle Hilfe leisten. Dort können Frauen überschüssige Milch spenden und damit Gutes tun. Für die Babys ist es nicht nur deutlich gesünder und gehaltvoller als synthetische Produkte, sondern auch sehr sicher. Denn die Milchspenden werden wie bei Blutspenden auf übertragbare Krankheiten untersucht.
Allein: Im echten Norden sucht man Frauenmilchbanken bisher vergebens. Während andere Bundesländer sich bereits auf den Weg gemacht haben, Muttermilchbanken in Perinatalzentren zu etablieren, existiert in Schleswig-Holstein bis heute keine einzige. Das müssen wir endlich ändern. Deshalb haben wir vom SSW die Landesregierung aufgefordert, ein Förderpaket zur Ansiedelung von Muttermilchbanken an Level 1-Perinatalzentren auf den Weg zu bringen. Ich hoffe und setze darauf, dass auch Jamaika die Wichtigkeit des Anliegens erkennt und bereit ist diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen.
 

Weitere Artikel

Press release · Christian Dirschauer · 26.01.2026 Ein Angriff auf unsere Erinnerungskultur

Zum Vandalismus am Mahnmal der Synagoge in Kiel erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Speech · Dr. Michael Schunck · 28.01.2026 Freiwillige sind ein enormer Gewinn für unsere Gesellschaft

„Ein Freiwilligendienst darf nicht länger vom Portemonnaie der Eltern abhängen“

Weiterlesen

Speech · Christian Dirschauer · 28.01.2026 Das Ehrenamt braucht Raum

„Wenn man länger für einen verfügbaren Raum herumtelefonieren muss, als das Treffen dann letztendlich dauert, ist das Ehrenamt ad absurdum geführt.“

Weiterlesen