Präsemadiiling · 04.07.2015 SSW fordert die Kreise dazu auf sich klar zum Landestheater zu bekennen

Resolution des SSW Hauptausschuss am 4. Juli 2015 in Christianslyst

1. Der SSW-Hauptausschuss fordert die beteiligten Kreise dazu auf sich klipp und klar zum Landestheater zu bekennen. .

2. Der SSW appelliert daher insbesondere an den nordfriesischen Kreistag den Gesellschaftervertrag nicht zu kündigen.

Begründung:

Es ist unverständlich, dass mehrere Land-Kreise in Schleswig-Holstein überlegen den Gesellschaftervertrag mit dem Landestheater auf zu kündigen. Das Landestheater ist auf einen guten Weg durch die positiven politischen Signale aus Schleswig, Rendsburg und Flensburg sowie der Entscheidung der Gesellschafterversammlung in der letzten Woche.

Die Verhandlungen über die Zukunft des Landestheaters gehen jetzt in eine sensible Phase. Im Kreis Nordfriesland hat der Finanzausschuss für eine Kündigung des Gesellschaftervertrages gestimmt, während der Kultur- und Hauptausschuss sich dagegen ausgesprochen hat. Am 10.Juli entscheidet der Kreistag endgültig darüber. Sollte der nordfriesische Kreistag seine Kündigung wahr machen, ist ein Dominoeffekt bei anderen Kreisen nicht auszuschließen. Dies wäre ein fataler Anfang vom Ende für die flächendeckende Kulturversorgung auf dem Lande. Es geht also darum, ob es in Zukunft noch Theater und gute Kulturangebote im ländlichen Raum geben soll.

Flemming Meyer

SSW-Landesvorsitzender

Weitere Artikel

Präsemadiiling · Lars Harms · 05.10.2022 100 verschenkte Tage für Schleswig-Holstein

Zu 100 Tagen Schwarz-Grün in Schleswig-Holstein erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Lars Harms:

Weiterlesen

Präsemadiiling · Lars Harms · 06.10.2022 SSW-Vorstoß für ein besseres Integrationsgesetz

Der SSW hat einen Plenarantrag zur Änderung des Integrations- und Teilhabegesetzes (Drucksache 20/326) eingebracht. Hierzu erklärt der innenpolitische Sprecher des SSW, Lars Harms:

Weiterlesen

Präsemadiiling · Jette Waldinger-Thiering · 06.10.2022 Essstörungen: Wenige Anlaufstellen - kaum Unterstützung vom Land

Rund sechs Prozent aller Mädchen erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Essstörung. Tendenz steigend. Dennoch gibt es nur wenige Hilfsangebote in Schleswig-Holstein, und auch bei der finanziellen Unterstützung macht sich das Land bisher eher rar.

Weiterlesen