Press release · 12.06.2018 Die Landesregierung muss handeln

Zu Medienberichten wonach erneut Fipronil-belastete Eier aus den Niederlanden in den schleswig-holstenischen Einzelhandel gelangt sind, erklärt der verbraucherschutz- und agrarpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Flemming Meyer:

Nach dem Fipronil-Skandal 2017 sollte alles sicherer, Meldeketten optimiert und Frühwarnsysteme in der Europäischen Gemeinschaft synchronisert werden. Passiert ist offenbar wenig. Denn schon wieder sind mit dem Insektengift belastete Eier aus den Niederlanden in Schleswig-Holstein nachgewiesen worden. Die Landesregierung muss jetzt dringend untersuchen, wie die Kontrolldichte und dadurch der Verbraucherschutz gestärkt werden kann. Es kann nicht angehen, dass die Bürgerinnen und Bürger selbst im Internet recherchieren müssen, ob die von ihnen gekauften Eier Fipronil-belastet sind. Die Menschen vertrauen zu Recht darauf, dass Staat und Einzelhandel dafür sorgen, dass belastete Eier gar nicht erst in Umlauf geraten.  

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