Press release · 04.10.2017 100 Tage Status Quo

Zu den ersten 100 Tagen der Jamaika-Koalition erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Die Jamaika-Koalition hat sich weitgehend geräusch- und tatenlos durch die ersten 100 Tage ihrer Regierungszeit geschleppt. 

Zieht man vier Wochen Urlaub ab und weitere drei Wochen, in denen sich die Jamaika-Akteure vornehmlich dem Bundestagswahlkampf widmeten, blieb ja auch nicht viel Zeit, sich um die Belange der Menschen in Schleswig-Holstein zu kümmern. Zentrale Wahlversprechen, etwa zum A20-Ausbau, wurden schon im Vorfeld wieder einkassiert. Entsprechend dünn kam dann auch das 100 Tage-Programm der Landesregierung daher, das vor allem aus Prüfaufträgen bestand.  

Unterm Strich bleibt also wenig haften von 100 Tagen Jamaika - von einer durchgepeitschten G9-Reform und einem ersten Koalitionskrach um liberale Ansichten zum Mindestlohn einmal abgesehen. 

Es ist natürlich nicht alles schlecht. Aber Dynamik geht deutlich anders.   

Weitere Artikel

Press release · Christian Dirschauer · 12.05.2026 Haushaltskrise fällt nicht plötzlich vom Himmel

Zur Mai-Steuerschätzung und den angekündigten Belastungen für den Landeshaushalt erklärt der Vorsitzende und finanzpolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Speech · Sybilla Nitsch · 08.05.2026 Sonntagseinkauf pragmatisch weiterentwickeln

„Statt auf starre Grenzwerte bei Fläche und Einwohnerzahl zu setzen, sollten wir die Sonntagsöffnung personalloser Märkte dort ermöglichen, wo sie dem tatsächlichen Bedarf der Menschen vor Ort entspricht.“

Weiterlesen

Speech · Jette Waldinger-Thiering · 08.05.2026 Ersatzschulen nicht am ausgestreckten Arm verhungern lassen!

„Während die Sachkosten für die öffentlichen Schulen laufend angepasst werden, bekommen die Ersatzschulen, Schülerkostensätze basierend auf historischen Sachkosten Berechnungen. In einigen Kommunen kommt es zwischen den Sachkostenbeträgen für Schüler einer öffentlichen Schule und Schülern einer Ersatzschule zu einer erheblichen Differenz zu Lasten der Ersatzschulen.“

Weiterlesen