Pressemitteilung · 04.10.2017 100 Tage Status Quo

Zu den ersten 100 Tagen der Jamaika-Koalition erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Die Jamaika-Koalition hat sich weitgehend geräusch- und tatenlos durch die ersten 100 Tage ihrer Regierungszeit geschleppt. 

Zieht man vier Wochen Urlaub ab und weitere drei Wochen, in denen sich die Jamaika-Akteure vornehmlich dem Bundestagswahlkampf widmeten, blieb ja auch nicht viel Zeit, sich um die Belange der Menschen in Schleswig-Holstein zu kümmern. Zentrale Wahlversprechen, etwa zum A20-Ausbau, wurden schon im Vorfeld wieder einkassiert. Entsprechend dünn kam dann auch das 100 Tage-Programm der Landesregierung daher, das vor allem aus Prüfaufträgen bestand.  

Unterm Strich bleibt also wenig haften von 100 Tagen Jamaika - von einer durchgepeitschten G9-Reform und einem ersten Koalitionskrach um liberale Ansichten zum Mindestlohn einmal abgesehen. 

Es ist natürlich nicht alles schlecht. Aber Dynamik geht deutlich anders.   

Weitere Artikel

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 30.09.2026 Minderheitenberichte: Jetzt ist der Erhalt auch parlamentarisch festgezurrt

Der Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags hat heute den gemeinsamen Änderungsantrag von SSW, CDU und Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt der kommunalen Minderheitenberichte beschlossen. Damit ist die ursprünglich von der Landesregierung geplante Streichung der Berichtspflicht vom Tisch. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 08.10.2026 Die Bilanz der E-akte ist katastrophal!

„Fast zwei-Drittel der Teilnehmenden einer Umfrage der Neuen Richter*innenvereinigung sehen einen Mehraufwand durch die Einführung der E-Akte in ihrer täglichen Arbeit. Dieser Mehraufwand wird auf ca. 24% geschätzt. Mehraufwände, die vor allem die Arbeitsfähigkeit der Gerichte zusätzlich beeinträchtigt.“

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 08.10.2026 Mobilitätsgarantie - Mehr Inhalt, weniger Branding!

„Die Mobilitätsgarantie kann sich nun zu anderen Projekten gesellen, die ebenfalls nicht auf den Markt gekommen sind, wie etwa die Fertigstellung der A20 oder die Ansiedlung eines schwedischen Großunternehmens an der Westküste. Man könnte es fast schon den Markt der Unmöglichkeiten nennen.“

Weiterlesen