Press release · 20.03.2012 Glücksspielstaatsvertrag: Notifiziert ist notifiziert

Zur Notifizierung des Glücksspielstaatsvertrags der 15 anderen Bundesländer durch die EU erklärt der finanzpolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Lars Harms:

"Da der Glücksspielstaatsvertrag von der EU-Kommission notifizert wurde, hat die Landesregierung keinen Grund, sich weiterhin gegen die anderen 15 Bundesländer zu stellen. Wir fordern die schwarz-gelbe Landesregierung auf, dem Staatsvertrag beizutreten und das schleswig-holsteinische Glücksspielgesetz zurückzunehmen.

Dass die EU-Kommission auch kritische Anmerkungen macht, war zu erwarten, denn die 15 Länder nutzen mit ihrem Entwurf alle Spielräume maximal aus, um den Markt zu liberalisieren ohne ihn gänzlich freizugeben. Entscheidend bleibt aber, dass der deutsche Glücksspielsstatsvertrag abschließend von der Kommission notifiziert wurde.

Wenn Carstensen und Kubicki jetzt noch an einem schleswig-holsteinischen Sonderweg festhalten, dann dient dies nicht den Schleswig-Holsteinern, sondern einzig und allein den Interessen der internationalen Glücksspielfirmen."


Weitere Artikel

Press release · Jette Waldinger-Thiering · 21.09.2026 Schule muss auf das Leben vorbereiten

Zum Forderungskatalog der Landesschülervertretungen in Schleswig-Holstein erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Jette Waldinger-Thiering:

Weiterlesen

Press release · Christian Dirschauer · 21.09.2026 „Junge Pflege“ braucht mehr Aufmerksamkeit

Immer mehr Menschen auch unter 65 Jahren sind auf Pflege angewiesen – diese wird meist von Angehörigen geleistet, altersgemäße Einrichtungen für diese Gruppe gibt es nämlich kaum. Das zeigen die Antworten auf eine Kleine Anfrage der SSW-Fraktion. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Speech · Jette Waldinger-Thiering · 18.09.2026 Endlich Chancengleichheit in der Bildung schaffen!

„Es wurden in den letzten Jahrzehnten bereits viele Grundschulen an der Westküste geschlossen oder zusammengelegt und zu den Gymnasien oder Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe ist der Weg oft weit. Deshalb kann es dazu führen, dass der Wohnort den Bildungsweg vorgibt und es somit keine Chancengleichheit gibt.“

Weiterlesen