Press release · 06.09.2006 Amtsgericht Kappeln: CDU und SPD nicht kompromissbereit

Der Innen- und Rechtsausschuss des Landtages hat heute beschlossen, dass das Amtsgericht Kappeln geschlossen wird. Ein Antrag von FDP und SSW, den kleinen Standort im Rahmen der Gerichtsstrukturreform zu erhalten, wurde von CDU und SPD geschlossen abgelehnt.

 „CDU und SPD sind in dieser Frage leider überhaupt nicht kompromissbereit gewesen“, moniert die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk.
„Die große Koalition zieht ihre Gerichtsstrukturreform durch, ohne die Argumente eines kleinen Standorts wie Kappeln ernst zu nehmen. Dabei bestätigt selbst die Landesregierung dem Amtsgericht Kappeln gute Arbeit. Leidtragende sind die Bürgerinnen und Bürger in der Region Kappeln, die jetzt selbst für kleine juristische Geschäfte weite Wege in Kauf nehmen müssen, obwohl der öffentliche Nahverkehr in dieser Gegend nicht optimal ist. Mit einem bürgernahen Staat hat diese Entscheidung nicht zu tun.“
 

Weitere Artikel

Press release · Christian Dirschauer · 05.02.2026 Förderprogramme ersetzen kein Pflegepersonal

Auf eine arbeitslos gemeldete Pflegekraft kommen in Flensburg fast vier offene Stellen. Das zeigt die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des SSW zur Pflegeversorgung in der Stadt Flensburg (Drucksache 20/3936). Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, der Flensburger Abgeordnete Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Press release · Christian Dirschauer · 05.02.2026 Kitas verlässlich stärken – nicht nur kurzfristig entlasten

Zur Vorstellung des Pakets „Kita für Alle“ durch Sozialministerin Aminata Touré und CDU-Fraktionschef Tobias Koch erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Press release · Christian Dirschauer · 02.02.2026 Schutz der Flensburger Förde braucht mehr als schöne Worte

Anlässlich der deutsch-dänischen Fachkonferenz zur Zukunft der Flensburger Förde in Sønderborg hat der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer, das dänische Engagement für den Schutz des gemeinsamen Gewässers ausdrücklich gelobt und zugleich mehr Verbindlichkeit auf deutscher Seite eingefordert.

Weiterlesen