Press release · 28.08.2014 Eine Neuplanung würde uns 20 Jahre zurück werfen

Zum vom Grünen Landesverband vorgestellten „Grünen Weg nach Westen“ erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:


Die Grünen haben ohne Zweifel keine Mühen gescheut, sich eigene Gedanken über die Ertüchtigung einer Ost-West-Verbindung zu machen. So lobenswert dieser Vorstoß ist, so unrealistisch ist es leider auch, die Tangente samt westlicher Umgehung Hamburgs noch einmal neu zu überplanen. Das würde uns 20 Jahre zurück werfen und wäre den Menschen im Land weder vermittelbar noch zumutbar. 

Gleiches gilt für die vorgeschlagene Elbquerung Brunsbüttel-Cuxhaven. Eine Tunnellösung bei Brunsbüttel käme die Steuerzahler nochmals 200 Mio. Euro teurer als der von den Grünen stets auch wegen der Kosten abgelehnte Tunnel bei Glückstadt. Das ergibt ebenso wenig Sinn wie eine Fährverbindung, mit der das nächste Nadelöhr schon vorprogrammiert wäre. Die A20 –Planungen müssen zügig und gründlich fortgesetzt werden. Alles andere ist unrealistisch.

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