Pressemitteilung · Jette Waldinger-Thiering · 05.02.2020 Allen Schülerinnen und Schülern den Besuch von NS-Gedenkstätten ermöglichen

Zur heute bekanntgegebenen Förderung der NS-Gedenkstätten in Ladelund, Ahrensbök, und Kaltenkirchen im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend erinnert“ erklärt die kulturpolitische Sprecherin des SSW im Landtag, Jette Waldinger-Thiering:

Ich freue mich riesig, dass ganze drei NS-Gedenkstätten in Schleswig-Holstein in das Bundesprogramm „Jugend erinnert“ aufgenommen wurden. Gerade in diesen Zeiten von Fake News und Filterblasen bleibt Erinnerungskultur, die Aufklärung Jugendlicher über die Gräueltaten der Nazis unverzichtbar. Die genannten Gedenkstätten leisten hierzu einen unermesslichen Beitrag und haben jeden zusätzlichen Euro mehr als verdient.

Wichtig ist es aus Sicht des SSW aber auch zu gewährleisten, dass allen Schülerinnen und Schülern ein Besuch der Gedenkstätten ermöglicht wird. Zu diesem Zweck hat die Küstenkoalition seinerzeit einen Haushaltstitel eingeführt, aus dem Schulklassen Zuschüsse für den Bustransport zu Gedenkstätten erhalten können. Auf Nachfragen, ob dieser Haushaltstitel noch auskömmlich ist, habe ich vom Ministerium abweichende Antworten erhalten. Demnach sei es teilweise zur Aufstockung aus anderen Mitteln gekommen. Wir sollten deshalb nochmal genau schauen, ob hier eine Erhöhung nötig ist.

Weitere Artikel

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 30.01.2026 Das Mercosur-Abkommen ist es ein wichtiges Signal

„Dieses Abkommen ist nur dann akzeptabel, wenn es verbindliche, sanktionierbare und einklagbare Umweltstandards definiert. Damit nicht am Ende für unser Steak noch mehr Regenwald abgeholzt wird. Damit nicht die indigene Bevölkerung aus ihrer Heimat vertrieben wird, weil man die Flächen braucht, um Agrarprodukte für Europa anzubauen.“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 29.01.2026 Nur Ja heißt Ja!

„Es muss doch auch rechtlich klar sein: Es reicht nicht, dass Widerstand fehlt. Es braucht das gegenseitige freiwillige Einverständnis.“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 29.01.2026 Opferschutz muss in den Vordergrund gestellt werden!

„Die vertrauliche Spurensicherung sichert gerichtsfeste Beweise, ohne dass sofort eine polizeiliche Anzeige erstattet oder ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden muss. Die Betroffenen von sexualisierter Gewalt können sich aus Scham oder im Schockzustand oftmals nicht sofort zu einer Anzeige entscheiden, auch weil die Untersuchung eine weitere Belastung sein kann. Wichtig ist aber, dass die Beweise erst einmal gesichert werden.“

Weiterlesen