Der SSW

Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) wurde 1948 als Partei der dänischen Minderheit im Landesteil Schleswig und der nationalen Friesen in Nordfriesland gegründet.

Der SSW orientiert seine Politik eng an der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung in Skandinavien. So bringen wir wichtige neue Impulse in die Politik in Schleswig-Holstein ein – beispielsweise in der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Bildungspolitik.

Der SSW steht für eine dezentrale Politik, wie sie in den nordischen Ländern praktiziert wird: Politische Entscheidungen müssen so bürgernah wie möglich getroffen werden, und die Bürgerinnen und Bürger müssen die Möglichkeit haben, diese zu beeinflussen.

Auf dieser Grundlage setzt sich der SSW dafür ein, dass die Menschen in unserer Region die Chance haben, hier zu arbeiten und gut zu leben.

Die Abgeordneten Christian Dirschauer, Jette Waldinger-Thiering, Lars Harms und Sybilla Nitsch vor dem Landtag
Die Abgeordneten Christian Dirschauer, Jette Waldinger-Thiering, Lars Harms und Sybilla Nitsch vor dem Landtag

Bei der Landtagswahl 2022 erzielte der SSW mit 79.301 Zweitstimmen (5,7 Prozent) sein beste Ergebnis seit Gründung der Partei 1948. Der SSW konnte dadurch die Zahl der Abgeordneten von drei auf vier steigern und errang somit mit in der 20. Wahlperiode erstmals wieder den Status einer Landtagsfraktion.

Neben den bisherigen Abgeordneten Lars Harms, Jette Waldinger-Thiering und Christian Dirschauer zog Sibylla Nitsch  in den Landtag ein. Mit Jette Waldinger-Thiering erhielt der SSW zudem erstmals in seiner Geschichte die Gelegenheit eine Vizelandtagspräsidentin zu stellen.

Auch auf kommunaler Ebene in Schleswig-Holstein ist der SSW eine starke Kraft. Er tritt traditionell zu Kommunalwahlen in den drei nördlichen Kreisen und der Stadt Flensburg an. Dabei bekommt er in den nördlichen Kommunen teilweise über 20 % der Stimmen.

Auf die Zahl der Mitglieder bezogen ist der SSW mit seinen rund 3.300 Mitgliedern viertstärkste Kraft in Schleswig-Holstein nach CDU, SPD und Grünen.