Pressemitteilung · 07.06.2001 Ausweisung des Wattenmeerraumes als Weltkulturerbe ist auch anzustreben

Anlässlich der gestrigen Informationsveranstaltung in Husum zur Ausweisung des Wattenmeerraumes als Weltnaturerbe, äußerte sich der westküstenpolitische Sprecher der SSW-Landtagsvertretung, Lars Harms, wie folgt:
"Der Wattenmeerraum ist ein ökologisch hoch sensibler Bereich, der einzigartig auf der Welt ist. Dies haben wir in Schleswig-Holstein längst erkannt. Daher hat auch der SSW die Ausweisung als Nationalpark unterstützt und dem damit einhergehenden Gesetz zugestimmt. Für uns war es aber auch wichtig, dass dieser Bereich weiterentwickelt wird. Die Diskussion, die derzeit an der Westküste geführt wird, zielt darauf hinaus, das Wattenmeer als Weltnaturerbe durch die UNESCO auszuweisen. Diesen Schritt begrüßt auch der SSW, da somit die Wertigkeit des Wattenmeeres unterstrichen wird."
Die gestrige Veranstaltung habe gezeigt, dass eine Ausweisung als Weltnaturerbe an der Westküste durchaus positiv aufgenommen wird. Zwar gebe es derzeit noch Fragen und Problemstellungen, doch hierbei handle es sich um lösbare Problematiken - aber auch die gelte es vorher zu klären. Die Veranstaltung habe aber auch deutlich gemacht, dass es gerade in der Bevölkerung, hinsichtlich einer Ausweisung noch Informationsbedarf gebe.
"Es ist wichtig, die Bevölkerung an der Westküste über das Welterbe zu informieren. Es kommt hier immer wieder die Befürchtung auf, dass ihnen damit neue Gesetze, Verordnungen und Restriktionen aufgedrückt werden - hier muss aufgeklärt werden - und wir müssen erkennen, dass mit einer solchen Ausweisung auch neue Chancen auf uns zu kommen - gerade im touristischen Bereich. Einer Ausweisung des Wattenmeerraumes als Weltnaturerbe sollten wir uns daher nicht verschließen."
In der Veranstaltung wurde darüber hinaus deutlich

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