Pressemitteilung · Jette Waldinger-Thiering · 07.09.2018 Berufliche Bildung gehört ins Bildungsressort

Zur wiederholten Kritik der GEW an den Plänen der Jamaika-Regierung, die berufliche Bildung mit einem Institut ins Wirtschaftsministerium zu verlagern, erklärt die bildungspolitische Sprecherin des SSW Landtag, Jette Waldinger-Thiering:

Die berufliche Bildung in Schleswig-Holstein kommt seit vielen, vielen Jahren zu kurz. Mit der Küstenkoalition haben wir nach umfangreichem Bildungsdialog einen Kurs der Aufwertung und Ressourcenbündelung eingeschlagen. Die neue Landesregierung verlässt diesen Kurs, wenn sie die berufliche Bildung dem Wirtschaftsressort unterordnet. Es mag das gute Recht der Jamaika-Koalition sein die Empfehlungen und Warnungen ausgewiesener Bildungsexperten in den Wind zu schlagen und alles anders zu machen. Wem dies am Ende nützen soll, bleibt indes schleierhaft. 

Denn wozu eine an spontane wirtschaftliche Bedarfe ausgerichtete Bildungspolitik führt, haben wir ja bei G8/G9 gesehen: „Rein in die Kartoffeln - raus aus den Kartoffeln“. 

Die berufliche Bildung gehört ins Bildungsressort. Ich hätte nicht gedacht, dass wir dies einmal klarstellen müssten. Insofern stimme ich der Kritik der GEW ausdrücklich zu. 

Weitere Artikel

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 26.03.2021 Personelle Engpässe kreativ abmildern

„Schule soll ein Ort des Diskutierens, des Streits, des Zusammenfindens und des Aushandelns bleiben.“

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 26.03.2021 Der SSW fordert ein elternunabhängiges Bafög nach dänischem Vorbild

„So lange es kein elternunabhängiges Bafög gibt, ist jede Initiative angebracht, unseren Schülerinnen und Schülern die Aufnahme eines Studiums zu ermöglichen. “

Weiterlesen

Rede · Jette Waldinger-Thiering · 26.03.2021 Wir werden weiter für die Minority SafePack Initiative kämpfen

„Der Umgang der Europäischen Kommission mit der MSPI hat allen Minderheiten sowie dem Demokratieverständnis in der EU einen Schlag ins Gesicht versetzt. Wir bleiben hartnäckig dran, auf dass die MSPI letztlich doch noch umgesetzt wird!“

Weiterlesen