Pressemitteilung · 30.10.2009 Dänisches Fernsehen im letzten Moment gerettet

Der SSW begrüßt die heute getroffene Absprache zwischen Kabel Deutschland und den dänischen TV-Anstalten über die weitere Verbreitung der dänischen Programme DR1 und TV2. „Wir freuen uns unermesslich, dass die Einigung in letzter Sekunde gelungen ist. Ansonsten wären die dänischen Programme am Sonntag aus dem deutschen Kabelnetz in Schleswig-Holstein verschwunden. Das wäre nicht nur für die dänische Minderheit eine Tragödie gewesen“, sagt die Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Anke Spoorendonk.

„Das Verschwinden der dänischen Programme DR1 und TV2 hätte nicht nur eine kulturelle und soziale Nabelschnur der Minderheit nach Dänemark durchtrennt. Es wäre ein großer Verlust für die gesamte Region gewesen. Für das grenzüberschreitende Arbeiten und Leben in der Region Schleswig-Sønderjylland ist der freie Empfang dänischer und deutscher Medien von herausragender Bedeutung. Deshalb fällt heute vielen Menschen ein großer Stein vom Herzen.“


Hintergrund

Das Fernsehen in Dänemark wird am Sonntag dem 1. November 2009 komplett auf digitale Technologie umgestellt . Damit wäre es nicht mehr im analogen Netz von Kabel Deutschland empfangbar gewesen. Durch eine Absprache mit den öffentlich-rechtlichen Sendern Danmarks Radio (DR) und TV2, die am frühen Freitagnachmittag unterzeichnet wurde, werden nun die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die DR1 und TV2 von Kabel Deutschland weiterhin analog gesendet werden können.


Weitere Artikel

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 02.11.2026 Gesunde Ernährung darf keine Frage des Geldbeutels sein

Vor den Tafeln stehen die Menschen Schlange. Doch wie viele Menschen in Schleswig-Holstein tatsächlich von Ernährungsarmut betroffen sind, weiß niemand genau. Dabei reicht das Problem weit über diejenigen hinaus, die auf Lebensmittelspenden angewiesen sind. Der SSW fordert deshalb mit einem Landtagsantrag ein landesweites Handlungskonzept gegen Ernährungsarmut. Dazu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Sybilla Nitsch · 02.11.2026 LNG-Terminal Brunsbüttel droht zum nächsten Millionengrab zu werden

Eine neue Studie im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) kommt zu dem Ergebnis, dass synthetisches Methan als Ersatz für fossiles Flüssigerdgas zu ineffizient und zu teuer ist. Damit wachsen auch die Zweifel an der Zukunftsperspektive des LNG-Terminals in Brunsbüttel. Dazu erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 30.10.2026 Finanznot der Kommunen: Landesregierung darf sich nicht hinter Gerichtsurteil verstecken

Das Landesverfassungsgericht hat heute die Verfassungsbeschwerden von 137 Gemeinden gegen den kommunalen Finanzausgleich für unzulässig erklärt. Zu der Entscheidung erklärt der Vorsitzende und finanzpolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Weiterlesen