Pressemitteilung · 13.04.2011 Das Glücksspielgesetz bringt Chaos

Zur heutigen Anhörung des Landtages zum Glücksspielgesetz erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Lars Harms:

"Die Anhörung har gezeigt, dass das Glücksspielgesetz zu einem Chaos in Deutschland führen würde. Die Landesregierung ist offensichtlich so von den Steuereinnahmen am Horizont geblendet, dass sie gar nicht erkennt, wie irre und wirre die Folgen ihres Alleingangs wären. Sportwetten bei einem Anbieter in Schleswig-Holstein könnte in anderen Bundesländern illegal sein. Andersherum droht Schleswig-Holstein der Rauswurf aus dem deutschen Lottoblock, so dass Lottospieler aus Schleswig-Holstein nicht mehr Bundesweit dabei wären. Das ist alles nicht durchdacht.

Weder das Glücksspielgesetz noch der Staatsvertrag der anderen 15 Bundesländer unternehmen genug, um Spielsucht zu verhindern. Es mag sein, dass man Onlinespiele nicht verhindern kann, aber man kann vermeiden, dass noch mehr gespielt wird und dass die Wettanbieter durch Trikotwerbung jeden Sonntag in der Sportschau ihre Zielgruppe ansprechen können. Man kann auch etwas tun, um die Einstiegsdroge Automatenspiel stärker zu kontrollieren, diesen Versuch unternimmt aber weder das schleswig-holsteinische Gesetz noch der Staatsvetrag. Deshalb lehnt der SSW weiterhin eine Freigabe dieses Marktes ab."

Weitere Artikel

Meldung · Lars Harms · 21.01.2021 Kreis Schleswig-Flensburg Gratis Schülerbeförderung: Jetzt auch für die dänische Minderheit

Die Proteste haben sich ausgezahlt: Nachdem sich eine politische Mehrheit im Kreistag Schleswig-Flensburg monatelang geweigert hatte, die Schüler der dänischen Minderheit in den kostenlosen Schülerverkehr mit aufzunehmen, wird das Land jetzt die Kosten übernehmen. 

Weiterlesen

Pressemitteilung · Christian Dirschauer · 20.01.2021 Konsequentes Homeoffice kann Leben retten

Christian Dirschauers Appell an die Flensburger Arbeitgeber.

Weiterlesen
Lars Harms am Meer

Pressemitteilung · Lars Harms · 15.01.2021 Dieses Spiel spielen wir nicht mit

Zur Rücktrittsforderung an Bildungsministerin Karin Prien erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Weiterlesen