Pressemitteilung · 30.08.2005 Den Knickerlass nicht schreddern

Zur Aufhebung des Knickerlasses durch Umweltminister von Boetticher erklärt der umweltpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Lars Harms:

„Trotz aller Kritik der Landwirtschaft hätte die Landesregierung andere Lösungen finden müssen, als den Knickerlass zu schreddern. Wir hoffen, dass sich alle Beteiligten trotzdem der Verantwortung für dieses Kulturdenkmal und Biotop bewusst sind und nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen.

Die Einführung des Knickschutzes im Landesnaturschutzgesetz ist die Konsequenz der Rodung, die in den Nachkriegsjahren bis in die 70’er Jahre durchgeführt wurde. Hierbei wurden nahezu 35.000 Kilometer Knick zerstört. Dieser Verlust wurde nie ausgeglichen.

Die Knicks in Schleswig-Holstein haben eine Jahrhunderte lange einzigartige Tradition. Sie sind insbesondere im Hügelland und auf der Geest ein prägendes Teil unserer Kulturlandschaft und haben eine wichtige Funktion für Flora, Fauna und Artenschutz.“

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In einem Änderungsantrag zum neuen Hochschulgesetz (20/1526) hat sich der SSW für eine Sonderregelung bei der Besetzung von Professuren in Regional- und Minderheitensprachen eingesetzt. Dieser wurde heute im Bildungsausschuss abgelehnt. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Lars Harms:

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„Auf Worte folgen Taten. Sprache ist wichtig. Es geht um Framing, um Deutungshoheit und Themensetzen sowie letztlich auch um Beeinflussung. Die Mitte der Gesellschaft wird zunehmend empfänglich für extremistische und demokratiefeindliche Positionen.“

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