Pressemitteilung · Sybilla Nitsch · 01.11.2022 Der Northvolt-Deal darf nicht platzen

Zu Medienberichten, wonach die geplante Ansiedlung des Unternehmens Northvolt mit einer Batteriefabrik in Heide ins Wanken gerät, erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der SSW-Fraktion im Landtag, Sybilla Nitsch:

Die Ansiedlung der Batteriefabrik Northvolt in Heide ist eine einmalige Chance für die deutsche Fahrzeugindustrie und für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein. Deshalb erwarte ich, dass sowohl Bund als auch Land jetzt alle Möglichkeiten prüfen, wie die geplante Batteriefabrik in Heide gehalten werden kann.

So kann es beispielsweise nicht angehen, dass wir im Norden auch noch dafür bestraft werden, dass wir grünen Strom in den Süden und Westen Deutschlands exportieren. Hier bedarf es dringend einer Reform der Netznutzungsentgelte. Das wäre nicht nur fair den privaten Verbraucherinnen und Verbrauchern im Land gegenüber, sondern auch ein angemessener Beitrag zur Absiedelung von Industrieunternehmen, die auf saubere, erneuerbare Energie setzen.

Weitere Artikel

Rede · Sybilla Nitsch · 09.10.2026 Das Fundament der dualen Ausbildung stärken!

„Die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung ist ein Fundament der dualen Ausbildung – und ein Fundament muss tragen. Als SSW fordern wir eine verlässliche und dynamische Finanzierung, moderne ÜBS und eine flächendeckende ÜLU. Wer Fachkräfte will, muss auch dafür sorgen, dass die Fachkräfteausbildung solide finanziert ist.“

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 08.10.2026 Die Bilanz der E-akte ist katastrophal!

„Fast zwei-Drittel der Teilnehmenden einer Umfrage der Neuen Richter*innenvereinigung sehen einen Mehraufwand durch die Einführung der E-Akte in ihrer täglichen Arbeit. Dieser Mehraufwand wird auf ca. 24% geschätzt. Mehraufwände, die vor allem die Arbeitsfähigkeit der Gerichte zusätzlich beeinträchtigt.“

Weiterlesen

Rede · Sybilla Nitsch · 08.10.2026 Mobilitätsgarantie - Mehr Inhalt, weniger Branding!

„Die Mobilitätsgarantie kann sich nun zu anderen Projekten gesellen, die ebenfalls nicht auf den Markt gekommen sind, wie etwa die Fertigstellung der A20 oder die Ansiedlung eines schwedischen Großunternehmens an der Westküste. Man könnte es fast schon den Markt der Unmöglichkeiten nennen.“

Weiterlesen