Pressemitteilung · 01.02.2016 Deutsch-dänischer Bahnhof wäre ein Gewinn für die gesamte Grenzregion

Zum heute von der Stadt Flensburg vorgelegten Gutachten zur zukünftigen Bahnstruktur erklärt der verkehrspolitische Sprecher des SSW im Landtag, Flemming Meyer:

Ein Ausbau des Bahnhofs Flensburg-Weiche zum deutsch-dänischen Fernbahnhof wäre eine echte Entwicklungsperspektive für unser Grenzland. 

Ein solcher Fernbahnhof würde eine bessere Erreichbarkeit für den Fernverkehr der Region in Deutschland und Dänemark gewährleisten und zugleich interessante Möglichkeiten zur Erweiterung und Optimierung des Bahnverkehrs eröffnen. So wäre auf deutscher Seite etwa eine Reaktivierung der Strecke Flensburg-Niebüll sowie der Strecke zum Flensburger ZOB zu erwägen. Und auch für unsere dänischen Partner ergäben sich attraktive Optionen, insbesondere eine Verbesserung der   Zugverbindung Aarhus-Hamburg. 

Diese Vorschläge sind natürlich nicht von heute auf morgen umsetzbar – schließlich müssen diese Maßnahmen auch finanziert werden, und die Deutsche Bahn muss mit ins Boot geholt werden. Gleichwohl bietet das vorliegende Gutachten eine gute Grundlage, auf der alle Partner in der Grenzregion weiterarbeiten und auch die notwendigen Investitionen einwerben können. 

Wir als SSW sind davon überzeugt, dass ein gemeinsamer deutsch-dänischer Fernbahnhof in Flensburg ein riesen Gewinn für die gesamte Grenzregion wäre, deshalb werden wir uns sowohl im Landtag als auch in der Regierungskoalition dafür einsetzen, dass diese hochinteressante Perspektive mit hoher Priorität weiter verfolgt wird.

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