Pressemitteilung · 03.02.2015 Ein solides Maßnahmenpaket

Zu den heute von Gesundheitsministerin Alheit vorgestelltenMaßnahmen als Konsequenz der Keimkrise am UKSH erklärt dergesundheitspolitische Sprecher des SSW im Landtag, FlemmingMeyer:

Mit dem heute vorgestellten Maßnahmenpaket nimmt sich die Gesundheitsministerin umfassend und konsequent der Fragen an, die die Keimkrise am UKSH aufgeworfen hat: So sollen nicht nur die

Infektionsprävention, das Hygienemanagement und die Fortbildung von Klinikpersonal zum Thema Hygiene kritisch unter die Lupe genommen werden; auch baulich wird die rot-grün-blaue Koalition zügig Rahmenbedingungen am UKSH schaffen, die mehr EinzelzimmerUnterbringungen ermöglichen um die Verbreitung von Keimen künftig auf ein Minimum zu reduzieren. Dank ausgeklügelter Modulbauweise ist ein entsprechender Erweiterungsbau in nur 10 bis 12 Monaten realisierbar. Auch auf Bundesebene wird es einige Vorstöße der Küstenkoalition geben.

So ist geplant, über eine Bundesratsinitiative darauf hinzuwirken, dass Screenings im DRG-Leistungskatalog aufgenommen werden, damit diese künftig auch von den Krankenkassen vergütet werden. Nur auf diese Weise lässt sich ein umfassendes Screening für die Kliniken auch wirtschaftlich darstellen. Auch die finanzielle Ausstattung der Kliniken werden wir nochmals überprüfen und ggf. nachbessern. Dies gilt nicht nur für das Land, sondern auch für den Bund: An einem bundeseinheitlichen Basisfallwert führt kein Weg vorbei. Hier müssen und werden wir den Druck auf Berlin erhöhen.

Nicht zuletzt wollen wir dort ansetzen, wo eins der Kernprobleme bei der Behandlung von Infektionen liegt: Der zunehmenden Antibiotika-Resistenz.Die Küstenkoalition wird sich deshalb für eine restriktivere AntibiotikaVerordnung einsetzen.

Ministerin Alheit hat heute ein konsequentes und solides Konzept vorgelegt, das in einem erfrischenden Kontrast zum inhaltsleeren Pauschalgekläff der Opposition steht. Wir bleiben unserem Motto treu: Nicht meckern - machen. 

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